Gesundheit Unvorsichtige Griller riskieren Verbrennungen

Ludwigshafen (dpa/lrs) - Die meisten Verbrennungsunfälle im Sommer passieren beim Grillen. Denn noch immer wird die Gefahr durch Brandbeschleuniger unterschätzt. Darauf hat die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik in Ludwigshafen hingewiesen.
06.07.2010, 18:03
Lesedauer: 1 Min
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Ludwigshafen (dpa/lrs) - Die meisten Verbrennungsunfälle im Sommer passieren beim Grillen. Denn noch immer wird die Gefahr durch Brandbeschleuniger unterschätzt. Darauf hat die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik in Ludwigshafen hingewiesen.

Bei drei von vier Unfällen seien flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin im Spiel, teilte die Klinik mit. In der Einrichtung, zu deren Schwerpunkten die Unfallchirurgie zählt, wurden in diesem Jahr bereits wieder mehr als ein Dutzend Menschen behandelt, die beim Grillen Verbrennungen erlitten hatten.

Der Chefarzt der Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Marcus Lehnhardt, warnte Grillfreunde vor dem Einsatz von Brandbeschleunigern. Die könnten meterhohe Stichflammen verursachen. «Hände weg vom Spiritus! Stattdessen lieber einen festen Grillanzünder verwenden - und ein wenig Geduld haben.» Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin gibt es bundesweit bis zu 4000 Grillunfälle jährlich - bei jedem achten erleidet das Opfer schwere Verbrennungen.

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