Familie Vorsorgevollmacht auf mehrere Vertraute verteilen

Berlin (dpa/tmn) - Wer für den Notfall vorsorgen will, sollte einer Person seines Vertrauens eine Vorsorgevollmacht geben. Dies kann mündlich, besser jedoch handschriftlich geschehen.
08.07.2010, 15:50
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Berlin (dpa/tmn) - Wer für den Notfall vorsorgen will, sollte einer Person seines Vertrauens eine Vorsorgevollmacht geben. Dies kann mündlich, besser jedoch handschriftlich geschehen.

Mit dieser Vollmacht kann sich jeder dann bei einer Erkrankung gesetzlich vertreten lassen, erläutert die Notarkammer Berlin. Ohne Vollmacht seien dagegen weder Ehe- oder Lebenspartner noch Kinder automatisch bevollmächtigt - im Notfall werde stattdessen ein Betreuer vom Vormundschaftsgericht eingesetzt.

Sinnvoll sei es, mehrere Personen zu bevollmächtigen, die den Betroffenen gemeinsam vertreten müssen. Denn eine Vorsorgevollmacht gilt sofort und nicht erst im Ernstfall - egal, was abgemacht ist. Daher sollten es absolut vertrauenswürdige Personen sein, die diese Aufgabe übernehmen, raten die Notare. Es können aber auch einzelne Aufgaben wie die Gesundheitsfürsorge und Vermögensangelegenheiten auf einzelne Personen übertragen werden - dann benötigt allerdings jeder Bevollmächtigte eine eigene Vollmachtsurkunde.

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