Gartenarbeit im Herbst Blumenzwiebeln im Herbst pflanzen - Mit diesen Tipps klappt es

Im Moment beschäftigen sich Hobbygärtner damit die Gartenmöbel winterfest zu machen und das viele Laub zu sammeln. Doch es lohnt sich schon jetzt einen Blick in den nächsten Frühling zu werfen.
28.10.2022, 14:32
Lesedauer: 2 Min
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Von Melanie Holz | Content Marketing Autorin
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Denn wer jetzt Blumenzwiebeln anpflanzt, kann sich im nächsten Jahr über kunterbunte Blumen erfreuen.

Welche Blumenzwiebeln gibt es?

Bei der Auswahl der Blumenzwiebeln sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt die unterschiedlichsten Arten, Formen und Farben. Hier eine kleine Auswahl der beliebtesten Blumenzwiebeln:

  • Tulpen
  • Narzissen
  • Krokusse
  • Lilien
  • Hyazinthen

Auf die Frische kommt es an

Beim Kauf von Blumenzwiebeln ist es wichtig, direkt die Qualität prüfen zu können. Deshalb sollten Hobbygärtner lieber auf lose Ware zurückgreifen, anstatt in Tüten-verpackte Blumenzwiebeln auszuwählen. Frische gesunde Pflanzen erkennt man daran, dass sie trocken und schimmelfrei sind. Die Oberfläche sollte fest und glatt sein, weiche Blumenzwiebeln verfügen über keine ausreichenden Nährstoffe mehr. Wer sich über besonders große Blüten freuen möchte, sollte auch zu größeren Blumenzwiebeln greifen, da hier die Größe der Knollen entscheidend ist.

Damit der Nährstoffgehalt der Zwiebeln auch weiterhin erhalten bleibt, sollten diese möglichst schnell nach dem Kauf eingepflanzt werden.

Wann kommen Blumenzwiebeln in die Erde?

Die beste Zeit für das Einpflanzen von Blumenzwiebeln liegt zwischen September und November. Die aktuelle Wetterlage nimmt jedoch auch eine wichtige Bedeutung ein. Denn, wenn die Blumenzwiebeln eingepflanzt werden, wenn es draußen noch warm ist, kann es passieren, dass sie im nächsten Frühjahr zu früh bei Frost austreiben – dies sollte vermieden werden.

Richtige Standortwahl

Blumenzwiebeln sind sehr pflegeleicht und können sowohl im Beet als auch in Töpfen gut wachsen. Wichtig ist, bei beiden Varianten darauf zu achten, dass zwischen den einzelnen Knollen ausreichend Abstand liegt. Außerdem sollten sie mindestens zweimal so tief gepflanzt werden, wie die Knolle dick ist.  Die einzige Ausnahme sind Tulpenzwiebeln: Diese sollten mindestens 15 cm tief in die Erde gegraben werden und auch zu der Knolle daneben 15 cm Platz haben. Für ein stetiges Wachstum sorgt ein sonniger bis halbschattiger Ort im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon.

Schritt für Schritt Anleitung

Es ist wichtig, dass die Erde nicht zu warm ist, wenn Blumenzwiebeln eingepflanzt werden. Genauso wichtig ist es jedoch auch, dass sie nicht zu spät in die Erde gegeben werden, wenn schon Frost herrscht. Bevor die Blumenzwiebeln in die Erde gesetzt werden, sollten sich Hobbygärtner überlegen zurechtlegen, welche Knollen nebeneinandergesetzt werden. Am schönsten wirkt das Blumenbeet dann im Frühjahr, wenn die Blumenzwiebeln nebeneinander farblich zusammenpassen.

Wenn Blumenzwiebeln in Töpfe gepflanzt werden, sollte darauf geachtet werden, dass diese über ein Loch verfügen. Außerdem wird zuerst Blähton als unterste Schicht eingefüllt. Dies gilt ebenso bei besonders lehmigem Boden im Beet, hier sollte eine Schicht Sand als unterste Schicht dienen. Dadurch entsteht keine Staunässe und Schimmelbildung wird verhindert.

  1. Den Boden etwas auflockern und eine tiefe Mulde ausheben.
  2. Die Blumenzwiebeln mit der Wurzel nach unten in die Erde drücken.
  3. Die Knollen mit Gartenerde bedecken und leicht andrücken.
  4. Abschließend kurz gießen, besonders dann, wenn die Erde sehr trocken ist.

Mit der Beachtung einfacher Tipps lasen sich einfach und unkompliziert Blumenzwiebeln anpflanzen, sodass sich Hobbygärtner im nächsten Frühjahr über kunterbunte Blumen im Garten, auf ihrer Terrasse oder ihrem Balkon erfreuen können.

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