Tipps für den Garten Rasenpflege bei anhaltender Hitze und Trockenheit

Ein gut gepflegter Garten lädt zum Fußball spielen auf der Rasenfläche ein, zum Picknicken im saftigen Grün oder auch zum Entspannen bei wärmenden Sonnenstrahlen ein.
31.08.2022, 12:53
Lesedauer: 3 Min
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Von Melanie Holz | Content Marketing Autorin
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Doch wer vom satten grünen Gras einen Nutzen haben möchte, sollte auf die richtige Pflege achten. Gerade in Zeiten von anhaltenden hohen Temperaturen und einer damit verbundenen Trockenheit geraten Gartenbesitzer schnell in Sorge - Wie pflege ich meine grüne Fläche jetzt am besten, um den Rasen vor dem Verbrennen zu schützen?

Rasenpflege im Sommer

Wenn sich das saftige Grün zu einer braunen Masse entwickelt hat und von Zeit zu Zeit kahle Stellen hervorschauen, ist es meist schon zu spät. Eben deshalb sollten sich Gartenbesitzer rechtzeitig über eine effektive Pflege informieren. Im Frühjahr muss damit begonnen werden das grüne Gras ausreichend zu düngen – Dadurch wird abgesichert, dass der Rasen das ganze Jahr über mit Nährstoffen versorgt wird. Gartenliebhaber wählen hier möglichst ein qualitativ hochwertiges Düngemittel, denn auch hier macht es die Mischung aus.

Nach dem Frühjahr ist es sinnvoll den Rasen das nächste Mal wieder im Sommer zu düngen. Der perfekte Zeitpunkt ist hier am Abend, da das Gras das Düngemittel dann besser aufnimmt als tagsüber, wenn es sowieso heiß und trocken ist. Nachdem die gesamte Grünfläche gedüngt wurde, ist eine ausreichende Bewässerung unumgänglich, damit der Rasen vor Trockenheit geschützt wird.

Tipps zum effektiven Wässern

Doch nicht nur beim Düngen, sondern auch beim Wässern ist es hilfreich einige Tipps zu beachten, damit Gartenbesitzer noch lange von ihrem saftigen Rasen zehren können und sich keine braunen Gräser bilden. Denn ein gesunder, grüner Rasen mag keine Trockenheit, sondern bevorzugt es feucht.

Die Herangehensweise ist: regelmäßig und ausreichend. Denn eine Rasenfläche, die nur ab und zu und dafür mit viel zu viel Wasser versorgt wird, kann der anhaltenden Hitze nicht standhalten – trockene Stellen breiten sich aus. Durch eine regelmäßige Bewässerung dringt das Wasser auch in die tieferen Schichten des Erdreiches ein - Die saftigen Gräser bilden tiefere Wurzeln, um das Wasser dort aufzunehmen und die Rasenfläche kann auch längere Trockenperioden besser durchstehen. Ob früh am Morgen oder an der kühlen Abendluft – Gärtner sollten vor allem diese Zeiten für die Wässerung des Gartens nutzen, um Verbrennungen des Rasens vorzubeugen. Das Gießen des Rasens tagsüber an heißen Tagen ist nicht geeignet, da das Wasser sonst zu schnell wieder verdunsten würde.

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Rasen mähen auch bei Hitze?

Neben der Düngung und Bewässerung des Rasens, darf auch das Rasenmähen im Sommer nicht außer Acht gelassen werden. Doch hier ist Vorsicht geboten: Denn je wärmer es draußen ist, desto langsamer wächst der Rasen. Als Tipp gilt hier: Je höher die Temperaturen draußen sind, desto seltener sollte ein Schnitt vorgenommen werden. Außerdem ist es ratsam die Rasenfläche nicht zu kurz mähen, sondern maximal nur um ein Drittel. Denn je mehr Zentimeter weichen, desto mehr besteht die Gefahr vor Verbrennungen und vor braunen kahlen Stellen. Besonders an heißen Tagen sollte auf das Rasenmähen ganz verzichtet werden, da die frisch geschnittenen Gräser besonders empfindlich sind und durch die heiße Sonneneinstrahlung direkt verbrennen können. Dies gilt es zu vermeiden.

Zu spät – Wie wird ein verbrannter Rasen wieder fit?

Die richtige Rasenpflege im Frühjahr ist die Grundvoraussetzung für eine saftige Grünfläche im weiteren Jahresverlauf. Doch vor allem in einem besonders regenarmen Sommer ist es möglich, dass der Rasen im eigenen Garten durch die sonnenreichen Tage zu trocken wird. Eine unzureichende und fehlerhafte Bewässerung kann dazu führen, dass braune Stellen im Rasen aufkommen – vor allem dann, wenn hohe Temperaturen vorherrschen. Was ist in diesem Fall zu tun?

Meist lässt sich ein trockener Rasen durch ausgiebiges Wässern von Zeit zu Zeit wieder in eine grüne Landschaft verwandeln. Mit einer Schaufel kann in der Erde überprüft werden, wie weit das Wasser in den Boden eindringt. Wenn die Wurzeln der einzelnen Grashalme noch aktiv sind, können sie dieses Wasser noch aufnehmen. Dann werden aus dem Boden wieder grüne Gräser wachsen. Eine erneute Düngung kann hierbei auch sehr hilfreich sein.

Wenn diese Taktik nicht hilft, ist es möglich, dass die Erde schon zu trocken ist und der Rasen durch die Sonne einen zu großen Schaden von sich genommen hat, sodass er nicht mehr zu retten ist. Dann bleibt nur noch die Lösung des Nachsäens. Damit die ausgestreuten Samen nicht direkt wieder vertrocknen ist es ratsam bis zur Aussaat bis in den September zu warten, wenn es nicht mehr so warm ist. Vor der Aussaat sollte der Boden nochmal ausgeharkt oder vertikutiert werden.

Tipps für einen saftigen Rasen:

  • den Rasen mehrmals düngen: im Frühjahr und im Sommer
  • den Rasen ausreichend und gleichmäßig am Morgen oder am Abend gießen
  • den Rasen bei hohen Temperaturen nur dürftig schneiden

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Dieser Artikel wurde durch das Content Marketing-Team des Weser-Kuriers erstellt.

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