Tipps für Balkongärtner So sollten Geranien beim Kauf aussehen

Das Bild im Onlineangebot und auf dem Etikett im Handel sieht toll aus, aber zu Hause entwickelt sich mancher Pflanzenkauf nicht so prächtig wie erwartet. Bei Geranien gibt es dafür Erklärungen.
10.05.2022, 16:20
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa

Geranien sind Lichtsummenblüher. Je sonniger sie es haben, desto mehr Knospen und Blüten produzieren sie in der Folge. Das kann ein Problem werden, wenn man Pflanzen mit wenig Knospen einkauft. Denn wenn das Wetter im Frühling nicht so gut ist, werden daraus keine prächtigen Balkonpflanzen. 

Daher rät Pelargonium for Europe, eine Initiative mehrerer Geranienzüchter, im Handel am besten Exemplare auszusuchen, die möglichst viele Knospen tragen. Außerdem sollte man Pflanzen kaufen, die so viele Blätter an kräftigen Stielen tragen, dass die Erde im Pflanztopf kaum sichtbar ist.

Kleine Geranien aus dem Mehrfachpack brauchen Zeit

Zudem sollte der Wurzelballen gut entwickelt sein - oft kann man den Topf abziehen und das prüfen. Solche Pflanzen hatten bei den Produzenten ausreichend Zeit, heranzuwachsen.

Zu Geduld raten die Züchter hingegen bei noch kleinen Geranien aus dem Mehrfachpack. In Supermärkten und Baumärkten etwa werden gerne mal kleine Pflanzen in Sechser-Trägern angeboten. Bis daraus prächtige Pflanzen würden, vergingen Wochen, sagen die Geranienzüchter.

Sie raten Hobbygärtnern, die diese Geduld nicht haben, weiter vorgetriebene Pflanzen in Kulturtöpfen mit Durchmessern ab elf Zentimetern zu kaufen.

Geranien sollten in ausreichend große Töpfe gepflanzt werden

Exemplare in Gefäßen mit Durchmessern von elf und zwölf Zentimetern sind den Züchtern zufolge ideal zum Bepflanzen von handelsüblichen Balkonkästen, die oft nicht breiter als 17 bis 18 Zentimeter sind. Geranien in Pflanztöpfen mit Durchmessern ab 13 Zentimeter eignen sind folglich für größere Gefäße. Sie machten darin auch von Anfang an viel her, so die Züchter von Pelargonium for Europe.

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