Frisches Grün in der Wohnung Weihnachtsbaum kaufen – Diese Tipps sollten beachtet werden

Noch wenige Wochen bis bei vielen Haushalten der Weihnachtsbaum in der Wohnung steht und geschmückt wird. Spätestens jetzt kommt die Frage auf, ob es ein künstlicher oder ein echter Tannenbaum werden soll.
29.11.2022, 17:45
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Von Melanie Holz | Content Marketing Autorin
Inhaltsverzeichnis

Fällt die Wahl auf letzteren, gibt es einiges zu beachten, damit der Baum auch an Heiligabend noch frisch und grün in der Wohnung erstrahlt. Wir geben Ihnen Tipps, die Sie beim Kauf und bei der Pflege des Tannenbaumes berücksichtigen sollten.

Wann sollte man den Tannenbaum kaufen?

Als Faustregel gilt: Je später der Baum gekauft wird, desto besser sieht er an Heiligabend aus. Jedoch werden Tannenbäume meist schon ab Ende November in den Gartencentern und bei verschiedenen Höfen auf dem Land verkauft. Außerdem erfreuen sich viele Haushalte schon in der Vorweihnachtszeit über einen geschmückten Weihnachtsbaum. Deshalb kann ein Baum auch schon Anfang Dezember in die Wohnung geholt werden – mit der richtigen Pflege hält er sich dort gerne bis zu fünf Wochen.

Welche Arten eignen sich als Weihnachtsbaum?

Wenn die Wahl auf einen echten Tannenbaum gefallen ist, muss überlegt werden, welche Sorte es sein soll.

  • Nordmanntanne: Die Nordmanntanne ist die beliebteste Art von Weihnachtsbaum. Gründe dafür gibt es genug: Die Nadeln sind nicht spitz, sondern eher weich und fallen auch kaum vom Baum ab. Außerdem sind Nordmanntannen stabil und verfügen über viele Zweige, sodass ein schönes glänzendes Grün entsteht.
  • Fichte: Die Fichte ist zwar unter den Tannenbäumen meist die günstigste Variante, jedoch sollte sie auf keinen Fall zu früh gekauft werden. Schon nach wenigen Tagen beginnt diese zu nadeln und auch beim Aufstellen können die spitzen Zweige stören.
  • Nobilistanne: Diese Art ist meist auch als Silber- oder Edeltanne bekannt. Sie ist sogar noch etwas robuster als die Nordmanntanne, ihre Zweige sind jedoch eher blaugrün bis silbern schimmernd. Besonders in der Langlebigkeit ist sie anderen Tannenbaumsorten um einiges voraus.

Frische beim Kauf erkennen

Die Frische eines Baumes erkennen Sie immer an der Schnittfläche und den Tannennadeln. Wenn die Schnittkante hell ist, ist der Baum noch frisch. Ist die Schnittfläche dagegen grau und fallen bei der Berührung der Nadeln direkt einige ab, sollte eher zu einem anderen Exemplar gegriffen werden. Besonders frisch ist der Baum dann, wenn man ihn selbst schlägt. Außerdem macht es Freude gemeinsam mit den Liebsten einen Tannenbaum selbst zu schlagen - bei vielen Höfen gibt es oft noch Leckereien und Kinderpunsch sowie Glühwein dazu.

Sicherer Transport nach Hause

Besonders größere Tannenbäume müssen für den Transport ausreichend gesichert werden. Passt der Baum nicht in das Auto, ist es ratsam, ihn mit Spanngurten auf dem Autodach zu befestigen – lange Strecken sollten dabei jedoch vermieden werden. Die Verkehrssicherheit des Autos darf trotzdem nicht eingeschränkt sein, so müssen Rücklichter und das Nummernschild immer erkennbar bleiben. Wird der Weihnachtsbaum im Auto transportiert, kann es passieren, dass er über den Kofferraum hinausragt. Dann muss unbedingt ein rotes Tuch am Ende des Baumes befestigt werden, um andere Verkehrsteilnehmer rechtzeitig zu warnen.

Weihnachtsbaum im neuen Zuhause pflegen

Nachdem der Baum sicher nach Hause transportiert wurde, ist es ratsam ihn 1-2 Tage zwischenzulagern, zum Beispiel im Garten, Keller oder auf dem Balkon. Dadurch kann er sich an die neue Situation gewöhnen und wird nicht direkt vom warmen Wohnzimmer überrascht. Beim Aufstellen in einen Tannenbaumständer kann der Baum frisch angesägt werden, so nimmt er am besten Wasser auf und bleibt länger frisch. Rund 1 ½ Liter Wasser benötigt ein Tannenbaum jeden Tag, deshalb ist regelmäßiges Nachfüllen wichtig. Außerdem sollte er möglichst weit weg von der Heizung aufgestellt werden, um ein schnelles Austrocknen zu vermeiden. Beim Aufstellen ist es wichtig, dass das Netz von unten nach oben aufgeschnitten wird, um die Tannenzweige nicht zu verletzen. Erst einen Tag nach dem Entfernen des Netzes und dem Aufstellen sollte der Baum geschmückt werden.

Über einen schönen, geschmückten Weihnachtsbaum in der eigenen Wohnung erfreuen sich sicherlich die meisten Menschen an Heiligabend – mit einigen Tricks erstrahlt der Baum auch an diesem Festtag noch in grünem Glanz.

Lesen Sie auch

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+