Main/Frankfurt Medikamente bei Vorhofflimmern

Frankfurt/Main. Bei vielen Schlaganfällen ist Vorhofflimmern die Ursache. Dabei können in den Herzvorhöfen Blutgerinnsel entstehen, die vom Blut mitgeschleppt werden und dann Arterien verschließen.
26.01.2015, 00:00
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Bei vielen Schlaganfällen ist Vorhofflimmern die Ursache. Dabei können in den Herzvorhöfen Blutgerinnsel entstehen, die vom Blut mitgeschleppt werden und dann Arterien verschließen. Um dies zu vermeiden, sollten Patienten mit Vorhofflimmern mit ihrem Arzt über die Einnahme von Gerinnungshemmern sprechen, rät die Deutsche Herzstiftung. Dabei müsse eingestuft werden, wie hoch das Risiko eines Gefäßverschlusses für den Patienten ist: Faktoren wie Diabetes oder Bluthochdruck erhöhen es.

Je höher das Risiko für einen Gefäßverschluss, desto wirksamer sei eine Therapie mit Gerinnungshemmern. Bei diesen Medikamenten seien jedoch Blutungen die häufigste Nebenwirkung. Patienten, die solche Medikamente einnehmen, sollten aus diesem Grund verstärkt darauf achten, ob sie zum Beispiel öfter unter Nasenbluten oder Zahnfleischbluten beim Zähneputzen leiden. Schwarzer Stuhl könne ein Anzeichen für eine Blutung im Magen-Darm-Trakt sein. Diese Blutungen sollten von einem Arzt auf ihre Ursache hin abgeklärt werden: Möglicherweise liegt eine Überdosierung des Gerinnungshemmers vor

, so die Herzstiftung.

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