CanSat-Wettbewerb für Schüler

Mit Getränkedosen ins Weltall

Bremen (xkw). Mit selbst gebauten Miniatur-Satelliten nehmen Schüler aus Bremen und sieben weiteren Bundesländern am ersten deutschen CanSat-Wettbewerb teil. Er wird vom 6.
05.10.2014, 00:00
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Mit selbst gebauten Miniatur-Satelliten nehmen Schüler aus Bremen und sieben weiteren Bundesländern am ersten deutschen CanSat-Wettbewerb teil. Er wird vom 6. bis zum 10. Oktober in Bremen ausgetragen. Der CanSat-Wettbewerb wurde von der Europäischen Weltraumagentur (ESA) initiiert. Die Jugendlichen sollen dabei ein vollständiges Raumfahrtprojekt durchlaufen und dabei mathematische und physikalische Inhalte praxisnah anwenden.

Bei dem Wettbewerb erhalten die zehn teilnehmenden Teams die Möglichkeit, einen selbst entwickelten, voll funktionsfähigen Mini-Satelliten in der Größe einer Getränkedose in den Weltraum zu schicken. Wie bei einer echten Raumfahrtmission sollen die Forschungssatelliten im Kleinformat mit einer Rakete auf eine Höhe von rund 1000 Metern gebracht und aktiviert werden. Während der Fallphase müssen sie ihre Funktionsfähigkeit unter Beweis stellen. Aus Bremen nimmt das Team „CanSation“ teil; es hat sich die Aufgabe gestellt, die Suche nach außerirdischem Leben zu simulieren.

Höhepunkt des Wettbewerbs ist der Raketenstart der CanSats vom Flugplatz Rotenburg (Wümme). Danach werden die empfangenen Daten ausgewertet. Die Siegerehrung findet am 10. Oktober bei Airbus Defence and Space in Bremen statt.

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