Tourismus Alle A380-Passagiere können fliegen

Frankfurt/Main. Trotz der aktuellen Triebwerksprobleme können alle Passagiere mit Tickets für einen Airbus A380 in den kommenden Tagen zu ihren Zielen fliegen.
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste

Frankfurt/Main. Trotz der aktuellen Triebwerksprobleme können alle Passagiere mit Tickets für einen Airbus A380 in den kommenden Tagen zu ihren Zielen fliegen.

Die drei betroffenen Fluggesellschaften erklärten am Freitag (12. November), Urlauber auf andere Maschinen umzubuchen, falls fehlerhafte Triebwerke ausgetauscht werden und dadurch Flüge ausfallen. Der Reisetag werde sich dabei nicht ändern, hieß es bei Singapore Airlines (SIA) in Frankfurt. Urlauber sollten sich aber auf der Webseite der Airline über ihre Flugzeiten informieren. Bei der australischen Qantas, die derzeit ihre sechs Airbus A380 am Boden hält, könnte sich der Tag des Flugs verschieben, sagte ein Sprecher in Sydney. Bei Lufthansa fliegen alle A380 derzeit planmäßig weiter. Die anderen Fluggesellschaften mit A380 in der Flotte - Air France und Emirates - setzen andere Triebwerke an ihren Maschinen ein.

Der Turbinenhersteller Rolls-Royce hatte am Freitag (12. November) angekündigt, fehlerhafte Module in der gesamten Serie seiner Trent-900-Triebwerke auszuwechseln. Ein Triebwerksproblem hatte einen A380 von Qantas vor einer Woche zu einer Notlandung in Singapur gezwungen.

Die Lufthansa will ihre drei Maschinen vom Typ A380 mit den betroffenen Triebwerken dennoch in der Luft halten. Die Maschinen seien geprüft worden. Die Befunde ließen nicht daran zweifeln, dass die Triebwerke einsatzfähig sind, sagte ein Sprecher des Unternehmens in Frankfurt. Die Flugzeuge würden nun gemäß der verschärften Anordnung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) nach jedem 20. Flug optisch überprüft. Wann Rolls-Royce die Module an seinen Triebwerken austauschen will, sei noch nicht abzusehen.

Singapore Airlines hat in den vergangenen Tagen an drei seiner elf A380 Turbinen ausgetauscht. In den kommenden Tagen würden die übrigen Flugzeuge überprüft. Passagiere würden dann auf andere Maschinen umgebucht, erhielten aber keine neuen Tickets ausgestellt. Fans des neuen Riesenfliegers könnten sich aber auch kostenlos auf A380-Flüge an anderen Terminen umbuchen lassen, sagte ein SIA-Sprecher. (dpa/tmn)

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+