Extra-Markt: Raclette und Fondue

Alles Käse – oder nicht?

Bremen. Die Frage nach dem richtigen Käse kommt wahrscheinlich jedes Jahr auf.
17.12.2019, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Insa Lohmann

Bremen. Die Frage nach dem richtigen Käse kommt wahrscheinlich jedes Jahr auf. Der original Raclettekäse kommt aus der Schweiz – aus dem Kanton Wallis. Er ist für seinen aromatischen Geschmack und seine Schmelzeigenschaften bekannt – je länger der Käse gereift ist, desto würziger schmeckt er. Für diejenigen, die nicht auf kräftigen Geschmack beim Käsegenuss verzichten möchten, empfiehlt sich die Wahl von Sorten aus pasteurisierter Milch mit einer längeren Reifezeit.

Prinzipiell kann für Raclette jeder Käse verwendet werden – auch Gouda, Butterkäse und Cheddar haben Anhänger unter den Raclettefans. Zwar sind die Sorten weniger kräftig im Geschmack, aber auch sie schmelzen gut. Wer Lust hat, etwas Neues zu probieren, greift zu Mozzarella, Camembert, Bergkäse, Tilsiter oder Edamer. Sie alle schmecken geschmolzen noch besser, als im kalten Zustand. Herzhaften Genießern sei Gorgonzola oder Schafs- und Ziegenkäse empfohlen. Falsch machen kann man nichts, solange es schmeckt.

Doch was ist eigentlich mit der Käserinde? Mitessen oder abschneiden? Raclettekäse aus der Schweiz wird ohne künstliche Zusatz- und Konservierungsstoffe hergestellt, daher kann der Rand bedenkenlos verspeist werden. Aufgrund seines kräftigen Geschmacks gilt der Rand in der Schweiz sogar als Delikatesse. In Deutschland dürfen Hersteller die Rinde des Käses mit Natamycin behandeln, dies muss allerdings entsprechend mit E 235, Natamycin oder mit Konservierungsstoffen gekennzeichnet sein. Dann sollten etwa fünf Millimeter der Rinde entfernt werden.

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