Weihnachtstrubel voraus Am 1. Adventswochenende mehr Verkehr erwartet

Nach ruhigeren Wochen sagen Verkehrsclubs fürs erste Adventswochenende wieder mehr Verkehr voraus. Weihnachten naht und damit auch der typische Trubel. Aber nicht überall wird's voll.
23.11.2022, 12:29
Lesedauer: 2 Min
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Von dpa

Am ersten Adventswochenende (25. bis 27. November) erwarten der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC lebhaften Verkehr auf den Autobahnen rund um die Ballungsräume.

Weihnachtseinkäufe speziell am Samstagvormittag und Weihnachtsmärkte ziehen Besucherinnen und Besucher in die Innenstädte. Die Clubs raten zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für die Wege dorthin.

Ansonsten ist demnach mit überwiegend freien Fernstraßen und normalem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Ursachen für stockenden Verkehr und Staus bleiben weiterhin neben herbstlicher und winterlicher Witterung Baustellen. Deren Anzahl hat sich laut ADAC mit aktuell 931 allerdings im Vergleich zu den Vorwochen reduziert.

Auch bei Autobahnsperrungen und Umleitungen auf einigen Strecken muss mehr Geduld mitgebracht werden. Der typische Pendlerverkehr bremst zudem am Freitag Autofahrer auf vielen Strecken aus - vor allem in der Zeit zwischen 13.00 und 19.00 Uhr, so der ACE.

Der ACE hält am Wochenende Staus und Verzögerungen auf folgenden Routen (oft in beiden Richtungen) für möglich:

A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Lübeck
A 3 Nürnberg - Würzburg - Frankfurt/Main
A 5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt/Main
A 6 Nürnberg - Heilbronn - Mannheim
A 7 Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg - Hannover - Hamburg
A 8 Salzburg - München - Ulm - Stuttgart - Karlsruhe
A 9 München - Nürnberg - Leipzig - Berlin
A 10 Berliner Ring
A 81 Heilbronn - Stuttgart
A 99 Umfahrung München

Auf den Autobahnen in Österreich und in der Schweiz zeigt sich laut ACE ein ähnliches Muster wie in Deutschland: Am Freitag viel Pendlerverkehr und vor allem am Samstagvormittag volle Innenstädte - am Sonntag ruhig. „Staus halten sich in Grenzen“, sagt auch der ADAC voraus. Auf den Transitrouten wie etwa dem Brenner, der Tauern-Autobahn und der Schweizer Gotthard-Route kann es vor allem in Baustellenbereichen stellenweise etwas länger dauern.

In den Alpenregionen ist bereits mit Wintereinbrüchen zu rechnen. Die Autos sollten entsprechend vorbereitet sein, etwa mit Winterreifen. Dabei auch auf die speziellen Regelungen für Winterreifen in den den Ziel- oder Transitländern denken. Über die Lage auf den Alpenstraßen informiert der ACE online.

An den Grenzen der Nachbarländer muss man sich - wenn überhaupt - nur auf kurze Wartezeiten einstellen. Wie lange man etwa an der Grenze von Österreich nach Deutschland an den Übergängen Walserberg (Salzburg - Bad Reichenhall), Kiefersfelden (Kufstein Süd - Kiefersfelden) und Suben (Ort i. Innkreis - Pocking) warten muss, sieht man online bei der österreichischen Infrastrukturgesellschaft Asfinag.

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