Spiele und Spaß bringen Abstand zum Alltag

Auf der Kohltour wieder Kind sein

Bei Grünkohl-Touren dürfen die Teilnehmer wieder Kind sein – und die meisten kosten das ordentlich aus. Während der Alltag meist von Pflichten und Routine geprägt ist, bieten die Spiele auf dem Weg zum leckeren Schmaus viel Spaß und Abwechslung.
08.10.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Kim Sarah Wengoborski
Auf der Kohltour wieder Kind sein

Grünkohl punktet mit guten Eigenschaften wie einem hohen Vitamingehalt.

Frank Thomas Koch und dpa / FTK, dpa/FTK

Bei Grünkohl-Touren dürfen die Teilnehmer wieder Kind sein – und die meisten kosten das ordentlich aus. Während der Alltag meist von Pflichten und Routine geprägt ist, bieten die Spiele auf dem Weg zum leckeren Schmaus viel Spaß und Abwechslung.

Die Planung obliegt meist dem Königspaar, das die Kohlfahrt organisiert. Um keine Langeweile aufkommen zu lassen, sollten sich die Spiele von Jahr zu Jahr unterscheiden. Oft braucht man nur ein paar Utensilien und schon kann es losgehen.

Beim Twister zum Beispiel benötigt die Gruppe nur ein Stück Kreide und ein paar halbwegs gelenkige Teilnehmer. Das Königspaar bildet zwei Teams aus jeweils vier Personen und zeichnet mit der Kreide zwei Felder auf den Asphalt, in dem die Teams Platz finden. Dann geben König und Königin bekannt, wie viele Körperteile, also Hände und Füße, den Boden berühren dürfen. Wenn bei vier Personen nur drei Füße und zwei Hände auf den Grund dürfen, kann es ganz schön kniffelig werden. 30 Sekunden halten ist Pflicht. Auch wenn der eine oder andere am nächsten Tag ganz bestimmt Muskelkater hat, bleibt doch das angenehme Gefühl, sich in der Gruppe ein bisschen näher gekommen zu sein.

Königspaare, denen das zu viel Schmuserei ist, können auch auf weniger körperbetonte Spiele ausweichen. Ein Klassiker ist der Teebeutel-Weitwurf. Hierbei bekommt jeder Teilnehmer einen nassen Teebeutel, dessen Etikett er zwischen den Zähnen hält. Dann heißt es Schwung holen und den Beutel so weit wie möglich schleudern. Die Mannschaft, deren Teebeutel besonders weit geflogen sind, gewinnt.

Auch Sackhüpfen, Bosseln oder Besenwerfen sind beliebte Beschäftigungen auf Kohlfahrten – letztendlich zählt aber natürlich, dass alle Teilnehmer Spaß daran haben. Wer aus irgendeinem Grund nicht an den Spielen teilnehmen kann, hat manchmal sogar besonders viel Freude. Denn den anderen bei den Verrenkungen zuzusehen, kann äußerst amüsant sein.

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