Elba Die Stille

Am Kap Sant Andrea auf Elba verzichtet man auf das geräuschvolle italienische Leben, doch langweilig ist das ganz und gar nicht
05.03.2022, 05:00
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Die Stille
Von Marie-Chantal Tajdel

Es ist ruhig, fast still. Zu hören ist lediglich der Wind, der in den Weinblättern raschelt. Kein Auto und kein Motorrad stören die Idylle. „Das ist es tatsächlich, was Capo Sant Andrea auszeichnet“, sagt Tauchlehrer Andrea Romoti von der Tauchschule Il Careno. „Ihr stellt euer Auto ab und dann geht ihr zu Fuß weiter.“ Das heißt aber nicht, dass es im Nordwesten Elbas langweilig ist. Ganz und gar nicht, man kann wandern, tauchen und schnorcheln, baden oder historische Stätten besuchen. Um die Vorzüge der Region in den Vordergrund zu heben, haben sich etwa 30 Akteure wie Hoteliers und Unternehmer während der Pandemie zu einem Konsortium zusammengeschlossen. Ihr Ziel? „Ein nachhaltiger, transparenter Tourismus“, sagt Maurizio Testa, Vorsitzender des Konsortiums. Im Dorf gibt es in zahlreichen kleinen Hotels insgesamt 567 Betten. Nicht jeder kann Marketing betreiben. Um die Kleinen zu fördern, Hotelburgen zu verhindern und Arbeit zu schaffen, habe man sich zusammengetan. „So schützen wir auch unsere Region“, sagt Testa.

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