A 7-Ausbau verursacht starke Verkehrseinschränkungen im Norden Heißer Herbst für Autofahrer

Hamburg. Halbzeit beim größten Autobahnausbau in Deutschland – doch entspannter wird es für Autofahrer auf der A 7 in und um Hamburg zunächst nicht. Im Gegenteil: In den nächsten Wochen kommt es knüppeldick, die Autobahn wird nun auch südlich des Elbtunnels zur Großbaustelle.
02.09.2016, 00:00
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Heißer Herbst für Autofahrer
Von Markus Lorenz

Hamburg. Halbzeit beim größten Autobahnausbau in Deutschland – doch entspannter wird es für Autofahrer auf der A 7 in und um Hamburg zunächst nicht. Im Gegenteil: In den nächsten Wochen kommt es knüppeldick, die Autobahn wird nun auch südlich des Elbtunnels zur Großbaustelle. Zeitgleich wird auf der A 1 und der Kieler Straße gebuddelt – der Autofahrer-Herbst wird also heiß und staureich. Verkehrssenator Frank Horch (parteilos) warb bei den Autofahrern um Verständnis: „Es sind herausragende bauliche Maßnahmen, die gewisse Einschränkungen erforderlich machen.“

Bemerkenswert: Ganz bewusst legt die Verkehrsbehörde die Sanierung der A7 in Fahrtrichtung Flensburg nördlich und südlich des Tunnels zusammen. Senator Horch dazu: „Damit es nicht monatelange Beeinträchtigungen gibt.“ Im Norden wird die Fahrbahn fit gemacht für die Überleitung in die Gegenfahrbahn zwecks achtstreifigem Ausbau. Im Süden bereiten die Ingenieure die ab dem Jahr 2018 geplante Verbreiterung auf ebenfalls acht Spuren vor. Bei der Gelegenheit, so versichern die Verkehrsplaner, werden weitere Ausbesserungen erledigt.

Ab kommendem Sonntag stehen zwischen den Anschlussstellen Heimfeld und Volkspark damit in Richtung Norden auf 13 Kilometern zwei statt drei Fahrspuren zur Verfügung; auch eine von vier Elbtunnelröhren wird gesperrt. Im gesamten Baustellenbereich herrscht darüber hinaus Höchsttempo 60 für alle Verkehrsteilnehmer. Die Einschränkungen gelten zwischen Elbtunnel und Volkspark bis 10. Oktober, zwischen Heimfeld und Tunnel bis 6. November. Die Fahrtrichtung Hannover ist nicht betroffen.Gar nichts geht mehr auf der A7 am Wochenende vom 9. bis 12. September in Stellingen. Zwischen der Anschlussstelle Stellingen und dem Dreieck Nordwest sind beide Fahrtrichtungen für 55 Stunden voll gesperrt, um zwei Brücken abzureißen. Es gibt weiträumige Umleitungsempfehlungen ab Neumünster zur A1, sowie innerstädtisch über die Holsteiner Chaussee. Zumindest die Schüler des Gymnasiums am Wördemannweg werden nicht böse sein. Sie haben wegen der Abrissarbeiten am 12. September schulfrei.

Zusätzlichen Stress verheißt die Sanierung der Kieler Straße. Die Einfallstraße wird vom 7. Oktober bis 21. November nur vier- statt sechsstreifig befahrbar sein; an Wochenenden nur zweistreifig. Grund sind Anpassungen für den A7-Ausbau, kombiniert mit einer Erneuerung der Fahrbahn zwischen Eimsbüttler Markt und Sportplatzring. Und: Eng wird es außerdem an vier Wochenenden bis 10. Oktober auch auf der A1 zwischen Moorfleet und Stillhorn. Es gibt indes aber auch gute Nachrichten von der A7-Mega-Baustelle. Der erste Deckabschnitt des Lärmtunnels in Schnelsen ist inzwischen fertig. Am Montag will Senator Horch diesen feierlich begehen.

„Es sind herausragende Maßnahmen, die Einschränkungen erforderlich machen" Hamburgs Verkehrssenator Frank Horch
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