Feuerwehrmänner können sich in Rekordzeit umziehen In 90 Sekunden auf der Straße

Delmenhorst. Die Zisch-Reporter verbrachten einen Vormittag mit Feuerwehrmann Andreas Hauenschild bei der Feuerwehr Delmenhorst. Er zeigte und erzählte den Schülern viele spannende Sachen.
16.05.2017, 00:00
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Von Aus der Klasse 4a der Grundschule Deichhorst in Delmenhorst von Til Büsing, Louis Lindner und Enes Salja

Delmenhorst. Die Zisch-Reporter verbrachten einen Vormittag mit Feuerwehrmann Andreas Hauenschild bei der Feuerwehr Delmenhorst. Er zeigte und erzählte den Schülern viele spannende Sachen.

Bei der Feuerwehr Delmenhorst gibt es 28 Fahrzeuge, dazu gehören Löschgruppenfahrzeug, Drehleiter, Krankenwagen, Löschtankwagen und ein Rettungsboot.

Neben der normalen Feuerwehruniform gibt es bei der Feuerwehr verschiedene Schutzanzüge. Diese schützen die Feuerwehrmänner vor großer Hitze, eiskaltem Wasser oder giftigen Gasen. Natürlich gibt es auch Gasmasken bei der Feuerwehr. Die Gasmasken funktionieren so: In einem Behälter ist Sauerstoff, der über einen Schlauch in die Maske befördert wird.

Die Feuerwehr braucht nur 90 Sekunden, um von der Zentrale auf die Straße zu kommen: Die Feuerwehrmänner, die vielleicht gerade im Pausenraum sitzen, müssen aufspringen und zur Feuerwehrstange oder zu den Treppen laufen, schnell runterlaufen oder -rutschen. Dann ziehen sie sich im Umkleideraum in Rekordzeit um. Dazu gehören Stiefel, die ganz praktisch direkt in der Hose stecken, Jacke, Helm, Handschuhe und Werkzeuggürtel. Schließlich steigen sie ins Fahrzeug und dann geht es durchs Tor auf die Straße.

Achtung! Die Feuerwehr darf auch bei Rot über Kreuzungen fahren. Natürlich nur im Notfall. Wenn sie die Sirene hören, müssen Autofahrer rechts ranfahren und stehenbleiben, um die Einsatzfahrzeuge durchzulassen. Die Feuerwehr darf theoretisch bis zu 100 Stundenkilometer schnell fahren. Aber aufgepasst, die Fahrzeuge sind groß, und mit einem vollen Wassertank ist der Bremsweg natürlich viel länger.

Die Feuerwehr Delmenhorst fährt ungefähr zu 14 000 Einsätzen pro Jahr. Dazu gehören nicht nur Einsätze, weil es brennt, sondern auch die Rettungseinsätze von Notarzt und Krankenwagen. Auch bei Autounfällen wird die Feuerwehr oftmals zum Einsatzort gerufen.

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