Mitglieder entdeckten 2014 während ihrer Ausflüge in Bremen und umzu viel Unerwartetes Jahresrückblick der Touristikgruppe

Vegesack. Mitte Januar kamen die Mitglieder der Touristikgruppe Vegesack im Naturfreundehaus in Brundorf zu einem Jahresrückblick zusammen. Schon morgens traf man sich zum Boßeln im Heidhofer Forst, was trotz des schlechten Wetters mit viel Spaß verbunden war.
25.01.2015, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Mitte Januar kamen die Mitglieder der Touristikgruppe Vegesack im Naturfreundehaus in Brundorf zu einem Jahresrückblick zusammen. Schon morgens traf man sich zum Boßeln im Heidhofer Forst, was trotz des schlechten Wetters mit viel Spaß verbunden war. Zwischen einem reichhaltigen Mittagessen und Kaffeetrinken mit selbst gebackenen Kuchen hielt man Rückschau auf das vergangene Jahr.

Fünf Mitglieder hatten sich im vergangenen Jahr die Vorstandsarbeit geteilt und waren gemeinsam für Planungen, Organisation und Ausführung sämtlicher Aktivitäten verantwortlich. Neben dem Besuch von acht Infonachmittagen mit anschließendem Kaffeetrinken, an denen durchschnittlich 35 Personen teilnahmen, einer Jahreshauptversammlung, zwei mehrtägigen Ausfahrten und einer Weihnachtsfeier nahmen zahlreiche Mitglieder der Touristikgruppe am Herbst- und Frühjahrsputz im Naturfreundehaus und auf dem Gelände teil.

Viele Unternehmungen 2014

Am 23. Januar 2014 traf man sich zu einer Führung im Haus des Reichs in Bremen. Als „Nordwollehaus“ wurde es 1928-30 vom aufstrebenden Delmenhorster Nordwolle-Konzern als Verwaltungszentrale errichtet. Kunstvolle Fassaden, luxuriöse Marmorhallen im Art-Déco-Stil und aufwendig gestaltete Treppenhäuser zeugen noch heute vom Repräsentationswillen des damals größten europäischen Wollimperiums. Nachdem der Konzern in der Weltwirtschaftskrise zusammengebrochen war, übernahm das Deutsche Reich das mächtige Gebäude als Behördenhaus. Seitdem trägt es den Namen „Haus des Reichs“. Glanz und Tragik der späten Zwanzigerjahre wurden bei einem Rundgang durch das „Haus des Reichs“ lebendig. Heute ist es Dienstsitz der Senatorin für Finanzen.

Am 13. März 2014 ging es mit Zug und Straßenbahn nach Bremen-Hemelingen zu einer Führung durch die Fabrikation der Bremer Silberwaren-Manufaktur Wilkens. 1810 richtete der Goldschmied Martin Heinrich Wilkens eine Werkstatt in der Bremer Altstadt ein und legte damit den Grundstein für eine Silbermanufaktur, die heute als die älteste etablierte Marke der Welt gilt. Auch nach mehr als 200 Jahren werden bei Wilkens & Söhne kostbare Manufakturwaren aus Silber und Edelstahl nach alter Tradition der Silberschmiedekunst gefertigt. Die Kollektionen umfassen alle Stile, Epochen wie auch Designs und sind Zeichen einer kultivierten Tafel.

Anschließend stand ein Besuch der Bremer Wallmühle auf dem Plan. Der ehrenamtlichem Mühlenwart Franz Schelle führte durch den oberen Teil der Mühle, und es war viel über die 300-jährige Geschichte der Mühle zu erfahren. Außerdem wurde über den herrlichen Ausblick gestaunt.

Am 5. April 2014 ging es mit einem Stadtbus in die Airport-Stadt zum EADS Raumfahrtzentrum Astrium. Astrium Bremen ist ein Hersteller im Bereich der bemannten Raumfahrt, Trägerraketen und Weltraumrobotik. Er ist mit rund 1 000 Mitarbeitern verantwortlich für Entwicklung, Bau und Betrieb von wesentlichen Beiträgen der europäischen Raumfahrt zur Internationalen Raumstation ISS, wie für das Weltraumlabor Columbus. Darüber hinaus wird bei Astrium Bremen die Oberstufe der Ariane-5-Trägerrakete entwickelt und gebaut. Bei der spannenden Raumfahrtführung durch die Hallen des Besucherzentrums und das Modul der ISS bei EADS Astrium erfuhren wir hautnah wie Astronauten im All leben, schlafen und arbeiten. Bei der einzigartigen Führung begaben sich die Teilnehmer auf eine fantastische Reise zu den Sternen. Es gab viel zu staunen.

1. Mai 2014: Wie in jedem Jahr gab es eine Radtour zur Kundgebung des DGB auf dem Sedanplatz, danach einen Besuch beim Schmiedefest in Beckedorf. Anschließend traf man sich zum Kaffeetrinken im Naturfreundehaus in Brundorf.

Am 8. Mai 2014 stand eine Besichtigung des Kraftwerks Farge auf dem Programm. Das Kraftwerk Farge, das bereits 1924 nach zweijähriger Bauzeit errichtet wurde, stand damals noch unter dem Namen Kraftwerk Unterweser und nahm mit vier Dampfkesseln und 41 Mann Belegschaft seinen Betrieb auf. Durch viele Umbauten und stetige Modernisierung ist heute ein Kraftwerk, mit einem europaweit überdurchschnittlich hohen Wirkungsgrad von 42,5 Prozent, entstanden. Nach einem Kaffeetrinken im Fährhaus Farge schloss sich gegen 17 Uhr eine Führung durch das Kahnschifferhaus des Heimatvereins Farge an.

Am 23. Mai 2014, fuhren wir in Fahrgemeinschaften zu einem Besuch ins Stadttheater Bremerhaven. Gespielt wurde mit viel Humor und guter Unterhaltung die Operette von Emmerich Kálmán „Die Gräfin Marizza“.

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