Soziales Keine Chance auf schnelle Rückkehr deutscher Urlauber

Frankfurt/Main. Die Luftraumsperrung in Tunesien hat zur Streichung von Flügen zwischen Deutschland und Tunesien geführt. Die vorzeitige Heimkehr eines großen Teils der rund 2000 Tunesien-Urlauber des Reiseveranstalters Thomas Cook verzögert sich damit. Auch die Lufthansa strich Flüge.
14.01.2011, 19:14
Lesedauer: 1 Min
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Frankfurt/Main. Die Luftraumsperrung in Tunesien hat zur Streichung von Flügen zwischen Deutschland und Tunesien geführt. Die vorzeitige Heimkehr eines großen Teils der rund 2000 Tunesien-Urlauber des Reiseveranstalters Thomas Cook verzögert sich damit. Auch die Lufthansa strich Flüge.

Thomas Cook teilte am Freitagabend mit, die beiden gecharterten Sonderflüge der Condor seien vorerst gestrichen worden. Zwei weitere Maschinen der Airline Germania seien bereits in der Luft - es sei aber unklar, wo sie landen könnten. Zudem hätten Air Berlin und Fly Niki bereits zwei gecharterte Flugzeuge in Monastir und Djerba stehen. Hier sei es aber noch unklar, wann die Maschinen abheben könnten.

Auch Deutschlands größte Fluggesellschaft Lufthansa, die viele Geschäftsreisende befördert und die tunesische Hauptstadt Tunis anfliegt, stellte die Verbindung vorerst ein. Der Flug am Freitagabend von Frankfurt nach Tunis sei wie schon der Flug am Vortag gestrichen worden, sagte ein Sprecher. Ob der nächste planmäßige Flug am Samstag um 10.25 Uhr stattfinden kann, sei unklar.

Die REWE Touristik mit den Veranstaltern ITS, Jahn Reisen und Tjareborg stoppt ab sofort sämtliche Flüge nach Tunesien. Bis einschließlich Montag werde es keine Abflüge mehr von deutschen Flughäfen geben, sagte der Leiter der Unternehmenskommunikation, Tobias Jüngert, am Freitagabend der Nachrichtenagentur dpa. Die REWE Touristik habe aktuell etwa 2000 Gäste in Tunesien. Eine Rückholaktion ist bislang nicht geplant. (dpa)

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