München

Kuh lief Amok, Besitzer soll zahlen

München. Weil seine Kuh vom Schlachter Reißaus nahm und regelrecht Amok lief, soll ihr Besitzer 500 Euro für den ausgelösten Polizeieinsatz zahlen. Dagegen wehrt sich der Mann seit Mittwoch vor dem Münchner Verwaltungsgericht.
03.12.2015, 00:00
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Von DPA

Weil seine Kuh vom Schlachter Reißaus nahm und regelrecht Amok lief, soll ihr Besitzer 500 Euro für den ausgelösten Polizeieinsatz zahlen. Dagegen wehrt sich der Mann seit Mittwoch vor dem Münchner Verwaltungsgericht. Es gehe um die Frage, ob der Kuheigentümer dem Tier das Ausbüxen ermöglicht habe, sagte die Vorsitzende Richterin. Der Mann sagt, er sei mit seinem Transporter so nah wie möglich an das Schlachthaus gefahren und könne nichts für den Spalt, durch den das Tier im September 2014 entwischte. Die Kuh hatte eine Joggerin auf die Hörner genommen und konnte von einer weiteren Attacke nur durch einen Streifenwagen abgehalten werden. Das etwa 550 Kilogramm schwere Tier rammte daraufhin das Polizeiauto. Die Beamten trieben die Kuh auf die Theresienwiese, wo bereits die Zelte für das Oktoberfest standen. Zu Füßen der Bavaria töteten sie das Tier. Tierschützer tauften die Kuh posthum Bavaria.

DPA

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