Luftverkehr Lungenkranken droht beim Fliegen Atemnot

Werne. Viele Lungenpatienten brauchen auf Flugreisen zusätzlichen Sauerstoff. Menschen zum Beispiel mit chronischer Raucherbronchitis sollten mit ihrem Arzt klären, ob das in ihrem Fall nötig sein könnte.
27.01.2011, 13:33
Lesedauer: 1 Min
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Werne. Viele Lungenpatienten brauchen auf Flugreisen zusätzlichen Sauerstoff. Menschen zum Beispiel mit chronischer Raucherbronchitis sollten mit ihrem Arzt klären, ob das in ihrem Fall nötig sein könnte.

Bei Langstreckenflügen herrscht laut den Lungenärzten der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in der Kabine ein Druck, der ungefähr dem im Gebirge bei 2000 bis 2500 Metern Höhe gleicht. Kommt es zusätzlich zu einem Druckabfall, kann es sein, dass die Sauerstoffsättigung im Blut von Lungenpatienten so stark absinkt, dass sie mehr Sauerstoff brauchen, als sie durch Einatmen aufnehmen können.

Ob Sauerstoff nötig ist, hängt neben dem Zustand des Patienten auch von der Flugdauer und dem Flugzeugtyp ab, da sich je nach Modell der Kabinendruck etwas unterscheidet. Die DGP rät, rechtzeitig mit der betreffenden Fluggesellschaft zu klären, ob diese ein tragbares Sauerstoffgerät zur Verfügung stellen kann oder dessen Mitnahme erlaubt ist. Auch, welche Kosten damit verbunden sind und ob die Versicherung diese übernimmt, sollte abgesprochen werden. (dpa/tmn)

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