Bis zu 260 Stundenkilometer „Maria“ trifft Karibikinsel

Roseau. Hurrikan „Maria“ hat auf der Karibikinsel Dominica schwere Verwüstungen angerichtet.
20.09.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Angelika Engler

Roseau. Hurrikan „Maria“ hat auf der Karibikinsel Dominica schwere Verwüstungen angerichtet. Bäume knickten um, Häuser wurden beschädigt und Straßen überflutet. „Die ersten Berichte beschreiben großflächige Zerstörung“, schrieb Premierminister Roosevelt Skerrit am frühen Dienstagmorgen (Ortszeit) auf Facebook. „Meine größte Befürchtung ist, dass Menschen ernsthaft verletzt oder getötet wurden.“

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Kilometer pro Stunde zog „Maria“ auf die Jungferninseln und Puerto Rico zu. Der Sturm könnte am frühen Mittwoch über das US-Außengebiet hinwegziehen. Gouverneur Ricardo Rosselló rief die Menschen in Risikogebieten auf, sich in Sicherheit zu bringen. Die Regierung richtete 500 Notunterkünfte auf der ganzen Insel ein. US-Präsident Donald Trump erklärte den Notstand für Puerto Rico. Damit hat das US-Außengebiet leichter Zugriff auf Bundesmittel für den Wiederaufbau. „Möglicherweise werden wir für längere Zeit keinen Strom haben“, sagte Gouverneur Rosselló. Der Flughafen der Hauptstadt San Juan sollte am Abend geschlossen werden.

Der Sturm werde in den nächsten Tagen ein extrem gefährlicher Hurrikan der Kategorie 5 oder 4 bleiben, prognostizierten die Meteorologen.

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