Hurrikan weiter auf Zerstörungskurs Puerto Rico fürchtet „Maria“

Roseau. Die Karibikinsel Puerto Rico bereitet sich auf einen der schwersten Wirbelstürme ihrer Geschichte vor. Zu befürchten sind stundenlange Orkanböen, Sturmfluten und sintflutartiger Regen.
21.09.2017, 00:00
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Von dpa

Roseau. Die Karibikinsel Puerto Rico bereitet sich auf einen der schwersten Wirbelstürme ihrer Geschichte vor. Zu befürchten sind stundenlange Orkanböen, Sturmfluten und sintflutartiger Regen. Gouverneur Ricardo Rosselló rief die Bewohner dazu auf, sich schnellstmöglich in Sicherheit zu bringen. „Maria“ werde der schlimmste Hurrikan sein, der die Insel in ihrer jüngsten Geschichte getroffen haben werde.

Der Sturm der höchsten Kategorie fünf nahm in der Nacht zu Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Kilometern pro Stunde direkt Kurs auf das US-Außengebiet und sollte am Mittwochmorgen (Ortszeit) auf Land treffen. US-Präsident Donald Trump erklärte den Notstand, damit möglichst schnell finanzielle und personelle Hilfen aus den USA eintreffen können. Die Regierung Puerto Ricos richtete 500 Notunterkünfte auf der ganzen Insel ein. Rosselló teilte am frühen Mittwochmorgen auf Twitter mit, dass bislang 10 059 Menschen und 189 Haustiere in den bereitgestellten Unterkünften gezählt worden seien. Der Flughafen der Hauptstadt San Juan sollte geschlossen werden.

In Gefahr sind alle dreieinhalb Millionen Puerto Ricaner. Meteorologen gehen aber davon aus, dass der Osten der Insel am stärksten von „Maria“ betroffen sein wird. Bewohner müssen damit rechnen, dass ihre Häuser zerstört werden.

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