Am Tellerrand: Malabar-Pfeffer Scharfes Körnchen aus Indien

Er kommt aus Indien und gilt als der Mercedes unter den scharfen Körnern: Malabar-Pfeffer. Die Region Malabar liegt an der Westküste im Süden Indiens und könnte gar die Wiege der Pfefferpflanze sein, behauptet das Pfeffer-Kontor, das die Sorte im Internet anbietet.
09.02.2014, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Scharfes Körnchen aus Indien
Von Catrin Frerichs

Er

kommt aus Indien und gilt als der Mercedes unter den scharfen Körnern: Malabar-Pfeffer. Die Region Malabar liegt an der Westküste im Süden Indiens und könnte gar die Wiege der Pfefferpflanze sein, behauptet das Pfeffer-Kontor, das die Sorte im Internet anbietet. Sicher ist: An der sogenannten Pfefferküste wird seit Jahrtausenden Pfeffer angebaut. Von dort kommt der beste Pfeffer der Welt.

Pfeffer wächst an Kletterpflanzen, die eine Höhe von drei bis vier Metern erreichen können. Dass die kleinen Körner scharf schmecken, verdanken sie dem Inhaltsstoff Alkaloid Piperin. Das sogenannte Pfefferöl gibt ihnen zudem Aroma. Das Besondere an Malabar-Pfeffer ist, dass er gleichzeitig scharf und aromatisch schmeckt. Der Gewürzexperte und Inhaber vom Alten Gewürzamt in Klingenberg, Ingo Holland, schwört auf Malabar-Pfeffer als „Allrounder“. Frisch gemahlen passe er zu Wok-Gerichten, auf Steaks und auf die Haut von gebratenem Fisch, empfiehlt er.

Probieren kann man ihn auch im Restaurant der Feinkostabteilung „Perfetto“ bei Karstadt. Dort wird mit Malabar-Pfeffer aus der Umgebung der tropischen Regenwälder des Periyar Tiger-Reservats an der Malabarküste gewürzt – biologisch angebaut, handgepflückt und in der Sonne getrocknet. Er steht nicht nur am Herd und auf dem Tisch, sondern als Eigenmarke im Gewürzregal, wahlweise in der dazugehörigen Mühle. „Je nach Mahlgrad und Dosierung verströmt er eine wunderbare fruchtig-milde Schärfe“, sagt Perfetto-Marktleiter Heiko Gruhn.

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