Tourismus Schneebruch: Hexenstieg teilweise unpassierbar

Torfhaus. Der Fernwanderweg "Harzer Hexenstieg" ist auf einem seiner schönsten Abschnitte nicht passierbar. Hunderte umgestürzter Bäume blockieren den Magdeburger Weg zwischen Torfhaus und Altenau.
07.04.2011, 15:30
Lesedauer: 1 Min
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Torfhaus. Der Fernwanderweg "Harzer Hexenstieg" ist auf einem seiner schönsten Abschnitte nicht passierbar. Hunderte umgestürzter Bäume blockieren den Magdeburger Weg zwischen Torfhaus und Altenau.

Die Fichten seien im Winter unter der Schneelast zusammengebrochen, sagte der Sprecher des Harzer Tourismusverbandes (HTV) Friedhart Knolle. Der Nationalpark Harz, auf dessen Terrain der Abschnitt liegt, werde alles versuchen, um die Stämme in den kommenden Wochen zu beseitigen, sagte Knolle. Dies sei aber schwierig, weil der Magdeburger Weg als subalpine Strecke über einen Steilhang führe, der für Maschinen nicht befahrbar sei.

"Unsere Leute müssen zu Fuß ausrücken und die Bäume einzeln wegschaffen", sagte Knolle. Wegen der Abrutsch- und Absturzgefahr müssten sie sich auf einigen Passagen dabei sicher anseilen. Derzeit ist für Wanderer eine Ausweichstrecke ausgeschildert. Sie seien dadurch etwa eine Stunde länger unterwegs als üblich, sagte Knolle.

Auch auf einem anderen Abschnitt des Hexenstieges zwischen dem Brocken und Drei Annen Hohe lägen unter der Schneelast umgekippte Stämme, sagte Knolle. Dort sei die Umgehung allerdings weniger zeitaufwendig. Der rund 100 Kilometer lange Fernwanderweg führt von Osterode über den Brocken bis nach Thale. (dpa)

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