Deutsche Nordseeküste Starker Ostwind behindert Schiffsverkehr

Norddeich/Wyk auf Föhr. Starker Ostwind an der deutschen Nordseeküste behindert weiterhin den Schiffsverkehr zu den Inseln und Halligen. Manche Verbindungen zu Niedrigwasserzeiten fielen ganz aus, andere wurden verschoben.
25.03.2013, 16:40
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Norddeich/Wyk auf Föhr. Starker Ostwind an der deutschen Nordseeküste behindert weiterhin den Schiffsverkehr zu den Inseln und Halligen. Manche Verbindungen zu Niedrigwasserzeiten fielen ganz aus, andere wurden verschoben. Die Reedereien empfahlen ihren Kunden, sich rechtzeitig über Fahrplanänderungen zu informieren. Der Wind erreichte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vielerorts 50 Kilometer pro Stunde, in Böen auch 70 km/h. In den kommenden Tagen sollen die Windgeschwindigkeiten abnehmen.

In Ostfriesland musste nach Angaben der Reederei Norden-Frisia am Montag eine Nachmittagsverbindung zwischen Norddeich und Norderney abgesagt werden. Am Dienstagvormittag wird eine Abfahrt nach Juist um 30 Minuten vorverlegt. Die Mittagsverbindung zwischen Neuharlingersiel und Spiekeroog verkehrt am Dienstag 45 Minuten früher. Zwischen Neßmersiel und Baltrum sollen die Verbindungen nach Fahrplan starten. Zwischen Emden und Borkum gab es am Montag nach Angaben der Reederei AG Ems Einschränkungen wegen Eisgangs, von Bensersiel nach Langeoog ging es weitgehend planmäßig.

Auch zu den nordfriesischen Inseln konnten die Schiffe am Montag nicht fahrplanmäßig verkehren, wie es auf der Homepage der Wyker Dampfschiffs-Reederei (W.D.R.) hieß. Bis zum Abend blieben die W.D.R.-Schiffe in den Häfen. Die Fahrgäste konnten die Wartezeit bis zur nächsten Flut an Bord verbringen.

Das Problem im Wattenmeer ist bei heftigem Ostwind der Mangel an Wasser vor allem in den Häfen. Oft ist es so flach, dass die Schiffe bei Ebbe nicht mehr genug Wasser unter dem Kiel haben, um fahren zu können. Am Montag lagen die Wasserstände in den Nordseehäfen nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie bei etwa 50 bis 75 Zentimetern unter den normalen Werten. An der Ostsee machte sich der starke Wind dagegen bei den Wasserständen kaum bemerkbar. (dpa)

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