Hamburg Trauung auf hoher See

Hamburg. Auf hoher See den Bund der Ehe einzugehen, ist in internationalen Gewässern möglich – also mindestens zwölf Seemeilen von der Küste entfernt. Doch es gibt nur zwei Länder, deren Gesetze das erlauben: Malta und Bermudas.
13.06.2014, 00:00
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Auf hoher See den Bund der Ehe einzugehen, ist in internationalen Gewässern möglich – also mindestens zwölf Seemeilen von der Küste entfernt. Doch es gibt nur zwei Länder, deren Gesetze das erlauben: Malta und Bermudas. „Auf Schiffen, die unter dieser Flagge fahren, darf der Kapitän rechtskräftig Trauungen durchführen“, sagt Kreuzfahrtexperte Franz Neumeier. Einen Sonderfall bilden die Bahamas: Der Karibikstaat habe der Reederei Royal Caribbean International, die unter seiner Flagge fährt, einen Sonderstatus erteilt. Auch auf deren Schiffen könne der Kapitän das Ehegelübde abnehmen. Unmittelbar rechtskräftig seien nur Eheschließungen auf Schiffen mit maltesischer Flagge, da Malta zur EU gehört. Unter dieser Flagge fahren TUI Cruises, Sea Cloud, Celebrity Cruises und Azamara. Ehen, die auf Schiffen der Reedereien Cunard Line, Princess Cruises, P & O Cruises (alle Bermuda) und Royal Caribbean International geschlossen wurden, müssten in Deutschland erst noch anerkannt werden.

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