Harriersand: Neuer Uferschutz Viel Sand für den Strand

Harriersand. Eine Win-Win-Situation für Strandbesucher und Schifffahrt soll ab Montag auf der größten Flussinsel Europas entstehen. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Bremen wird in den kommenden Wochen in Höhe Brake Aufspülarbeiten am Ufer vornehmen.
06.08.2017, 00:00
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Von Iris Messerschmidt

Harriersand. Eine Win-Win-Situation für Strandbesucher und Schifffahrt soll ab Montag auf der größten Flussinsel Europas entstehen. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Bremen wird in den kommenden Wochen in Höhe Brake Aufspülarbeiten am Ufer vornehmen. In den betroffenen Uferbereichen waren in den vergangenen Jahren enorme Abbruchkanten entstanden. Dadurch bestehe laut WSA allerdings die Gefahr, dass sich lösendes Gehölz in die Wasserstraße treibt und somit zu Beeinträchtigungen der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffverkehrs führen könnte.

80 000 Kubikmeter Sand sollen dieses Problem lösen. Ein Laderaumsaugbagger gewinnt den Sand aus der Weser, anschließend wird er über Leitungen auf den Strand in Harriersand gespült. Dort wird das Ufer dann mit Baggern und Raupen neu profiliert.

Der Einsatz des Laderaumsaugbaggers beziehungsweise die Aufspülung beginnt nach WSA-Angaben am 7. August und soll voraussichtlich drei bis vier Wochen andauern. Die Einrichtung der Baustelle in Form von Anlieferungen der Spül- und Schwimmleitungen sowie der Landgeräte und weiteren Materials ist laut WSA schon erfolgt.

Grundsätzlich dienen Ufervorspülungen dem Uferschutz und ersetzen den Sand, der im Lauf der Jahre durch Strömungen, Sturmfluten und Schiffswellen abgetragen wird. Ufervorspülungen sind im Vergleich zu anderen Bauweisen wirtschaftlich und bieten gleichzeitig den Vorteil, dass sie sich gut in die Landschaft einfügen.

Wer sich die Aufspülarbeiten von der Flussinsel aus ansehen möchte, der sollte allerdings auf eine weitere Baustelle achten. Laut Verkehrsmeldezentrale ist seit Montag, 24. Juli, in Höhe der Brücke auf Harriersand die Fahrbahn wechselseitig eingeengt.

Darüber hinaus gibt es aufgrund von Brückenarbeiten eine einseitige Sperrung des Geh- und Radweges. Dort ist das Halten verboten. Fußgänger und Radfahrer müssen aus diesem Grund auch die andere Straßenseite benutzen. Diese Arbeiten auf Harriersand und damit einhergehend die Einschränkungen dauern voraussichtlich noch bis Freitag, 18. August, an.

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