Stauprognose Weihnachtsverkehr am Wochenende: Nicht überall wird es voll

Geschenke kaufen, ein Bummel über den Weihnachtsmarkt und Adventsbesuche. Solche Aktivitäten bringen kommendes Wochenende mehr Verkehr vor allem in den Ballungsräumen - anderswo bleibt es ruhiger.
29.11.2022, 16:58
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von dpa

Auch am zweiten Adventswochenende (2. bis 4. Dezember) erwarten der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC wieder viel Verkehr rund um die Ballungsräume. Weihnachtseinkäufe speziell am Samstagvormittag und Weihnachtsmärkte ziehen Besucherinnen und Besucher in die Innenstädte.

Die Zufahrten und Parkmöglichkeiten dürften entsprechend schnell an ihre Grenzen kommen. Die Clubs raten zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für die Wege dorthin.

Ansonsten erwartet etwa der ADAC überregional auf den Autobahnen „kaum Verkehr und nur wenige Staus“. Ursachen für stockenden Verkehr und Staus bleiben weiterhin neben herbstlicher und winterlicher Witterung Baustellen. Aber auch deren Anzahl hat sich laut ADAC mit aktuell 896 weiter reduziert (Vorwoche: 931).

Auch bei Autobahnsperrungen und Umleitungen auf einigen Strecken muss mehr Geduld mitgebracht werden. Der typische Pendlerverkehr bremst zudem am Freitag Autofahrer vom frühen Nachmittag bis in die Abendstunden auf vielen Strecken aus, so der ACE.

Der ACE hält am Wochenende Staus und Verzögerungen auf folgenden Routen (oft in beiden Richtungen) für möglich:

A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Lübeck
A 3 Nürnberg - Würzburg - Frankfurt/Main
A 5 Basel - Karlsruhe - Frankfurt/Main
A 6 Nürnberg - Heilbronn - Mannheim
A 7 Füssen/Reutte - Ulm - Würzburg - Hannover - Hamburg
A 8 Salzburg - München - Ulm - Stuttgart - Karlsruhe
A 9 München - Nürnberg - Leipzig - Berlin
A 10 Berliner Ring
A 81 Heilbronn - Stuttgart
A 99 Umfahrung München

Auf den Autobahnen in Österreich und in der Schweiz zeigt sich laut ACE ein ähnliches Muster wie in Deutschland: Am Freitag volle Pendlerstrecken und vor allem am Samstagvormittag volle Innenstädte - am Sonntag ruhig. Staus halten laut ADAC weiterhin in Grenzen.

Auf Transitrouten wie etwa dem Brenner, der Tauern-Autobahn und der Schweizer Gotthard-Route kann es allerdings vor allem in Baustellenbereichen stellenweise etwas länger dauern.

In den Alpenregionen ist bereits mit Wintereinbrüchen zu rechnen. Die Autos sollten entsprechend vorbereitet sein, etwa mit Winterreifen. Dabei auch auf die speziellen Regelungen für Winterreifen in den Ziel- oder Transitländern denken. Über die Lage auf den Alpenstraßen informiert der ACE online.

An den Grenzen der Nachbarländer muss man sich - wenn überhaupt - nur auf kurze Wartezeiten einstellen. Wie lange man etwa an der Grenze von Österreich nach Deutschland an den Übergängen Walserberg (Salzburg - Bad Reichenhall), Kiefersfelden (Kufstein Süd - Kiefersfelden) und Suben (Ort i. Innkreis - Pocking) warten muss, sieht man online bei der österreichischen Infrastrukturgesellschaft Asfinag.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+