Kulturinsel Usedom Kraftwerk Kultur

Weshalb Usedom, Deutschlands zweitgrößte Sonneninsel, viel mehr zu bieten hat als Meer und Strand. Ein Besuch auf der Ostsee-Insel, die gerade im Herbst ein Mekka für Kulturliebhaberinnen und -liebhaber ist.
06.08.2022, 05:00
Lesedauer: 7 Min
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Kraftwerk Kultur
Von Sigrid Schuer

Usedom. Dunkle Wolken ballen sich am Abendhimmel über Peenemünde. Eine steife Brise pfeift um das riesige Backsteingebäude. Eine nahezu dramatische Szenerie, passend zu den ehemaligen Heeresversuchsanstalten, die das Nazi-Regime hier 1936 errichten ließ. Bevor es in die Turbinenhalle des ehemaligen Kraftwerkes über metallene Treppen hinauf geht, beginnt der Regen auf die im Wind flatternden, zarten Abendroben der Konzertbesucherinnen zu prasseln. Dort, wo einst Vergeltungswaffen produziert wurden, wird seit mittlerweile 20 Jahren ein Zeichen des Friedens und der Kultur gesetzt, das sei in Kriegszeiten besonders wichtig. So sagt es Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern in ihrer Ansprache anlässlich des Usedomer Musikfestivals. Jedes Jahr steht ein anderes Ostsee-Anrainer-Land im Mittelpunkt des Festivals, das auf Deutschlands zweitgrößter Sonneninsel Usedom im Herbst über die Bühne gehen wird. Ziel ist es nach wie vor, die Menschen dieser Länder nach dem Ende des Eisernen Vorhangs durch Musik zusammenzubringen. Auch wenn Putin den Traum vom friedlichen Leben miteinander mit seinem Angriffskrieg auf die Ukraine kaputt gemacht habe, sagt Schwesig.

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