Experte erläutert Regeln zur Dekoration von Aquarien

Schmutz belastet Fische

Olching (wk). Getrocknete Seesterne oder Muschelschalen vom Strand eignen sich nicht als Dekoration für Aquarien. Darauf weist Florian Grabsch vom Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde hin.
03.03.2014, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von WESER-KURIER

Getrocknete Seesterne oder Muschelschalen vom Strand eignen sich nicht als Dekoration für Aquarien. Darauf weist Florian Grabsch vom Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde hin. Kalk, Schmutz und Bakterien könnten das Wasser und damit die Fische zu sehr belasten.

In der Natur gesammelte Steine sind dagegen nach seinen Angaben meist unproblematisch, sofern sie vor dem Einsetzen ins Becken sorgfältig gereinigt werden. Metallische und kalkhaltige Einschlüsse dürften sie jedoch nicht haben. „Ob Kalk enthalten ist, kann man ganz leicht mit etwas Essigessenz testen: Schäumt es an der Oberfläche, gehört der Stein nicht in ein Süßwasseraquarium“, erläutert Grabsch. Salzwasseraquarien seien in dieser Hinsicht weniger empfindlich, da der Kalkgehalt dort ohnehin hoch sei. Dafür seien sie besonders anfällig für metallische Einschlüsse. In ihnen könne sich schnell Rost bilden.

Auch gesammeltes Wurzelholz gehört nach den Angaben von Grabsch nicht in ein Aquarium. Geeignete Hölzer gebe es in Zoohandlungen. Bei Plastik-Deko ist nach den Angaben des Experten ebenfalls Vorsicht geboten – besonders, wenn sie stark nach Chemie riecht. Wer unbedingt Spielzeugschiffe, Plastikmuscheln oder -burgen in einem Aquarium platzieren wolle, sei gut beraten, auf Qualität zu achten. Qualitätsware gibt es laut Grabsch inzwischen auch bei Plastikpflanzen. Der Experte gibt aber zu bedenken, dass echte Pflanzen besser seien. Sie lieferten Sauerstoff und filterten Schadstoffe aus dem Wasser.

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