Selbsthilfegruppe der Kehlkopfoperierten Bremen realisiert in Zusammenarbeit mit dem Diako-Krankenhaus neues Angebot Selbsthilfe-Kompetenz-Zentrum eröffnet

Bremen. Die Selbsthilfegruppe des Vereins der Kehlkopfoperierten Bremen hat sich vor 41 Jahren in Bremen als Krebs-Selbsthilfegruppe für kehlkopflose Patienten gegründet. Die fortschreitende Medizin und die damit verbundenen Organerhaltenden Therapien haben dazu geführt, dass die Gruppe sich über die Betreuung von Kehlkopfoperierten Patienten zu einer Selbsthilfegruppe entwickelt hat, die sich um die Betreuung von betroffenen Patienten und deren Angehörige kümmert, die die Diagnose eines Kopf-Hals-Tumores bekommt.
11.06.2017, 00:00
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Bremen. Die Selbsthilfegruppe des Vereins der Kehlkopfoperierten Bremen hat sich vor 41 Jahren in Bremen als Krebs-Selbsthilfegruppe für kehlkopflose Patienten gegründet. Die fortschreitende Medizin und die damit verbundenen Organerhaltenden Therapien haben dazu geführt, dass die Gruppe sich über die Betreuung von Kehlkopfoperierten Patienten zu einer Selbsthilfegruppe entwickelt hat, die sich um die Betreuung von betroffenen Patienten und deren Angehörige kümmert, die die Diagnose eines Kopf-Hals-Tumores bekommt.

Die ziemlich einzigartige Arbeit der Gruppe in Bremen ist, das sie die Patienten in der Regel vor der geplanten, empfohlenen Therapie beraten und betreuen, also unmittelbar nach der Diagnose. Hier geht es nicht darum, den Patienten beziehungsweise den Angehörigen eine medizinische Diagnose zu stellen, sondern den Patienten aus Sicht eines Betroffenen zu betreuen. Viele Dinge können sie authentischer wiedergeben, als das der Arzt könnte, denn sie haben viele der Schritte, die die Patienten vor sich haben, hinter sich gebracht. In diesen Gesprächen möchten sie den Patienten gerne zeigen, dass eine Krebs Diagnose nicht mit dem Ableben gleichzustellen ist, sondern dass trotz dieser Diagnose weiterhin ein lebenswertes Leben möglich ist. Die Selbsthilfegruppe begleitet Patienten durch die gesamte Heilungsbewährung.

Zusammenarbeit HNO-Klinik

Die hervorragende Zusammenarbeit mit den HNO-Kliniken in Bremen hat dazu geführt, das jeder verantwortungsbewusste Mediziner einem Patienten heute den Rat geben wird, sich mit der Selbsthilfe auseinanderzusetzen, denn sie ist eine feste Säule in der Therapie des Krankheitsbildes. Dieses hat auch die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Krebsgesellschaft erkannt und es in Zentren zur Auflage gemacht.

Neben der Beratungstätigkeit und den regelmäßigen Gruppentreffen zum Erfahrungsaustausch und netten Miteinander, leistet der Vereins der Kehlkopfoperierten Bremen auch präventive Arbeit und gibt Seminare und Vorträge zur Prävention. Themen dabei sind zum Beispiel Rauchen, der kommunikative Umgang mit onkologischen Patienten oder Aufgabe und Ziele der Selbsthilfe.

Seit dem 1. Juni dieses Jahres unterhält die Selbsthilfegruppe im Ärztehaus des Diako-Krankenhaus ein Beratungsbüro wo sie ansprechbar sind und für Fragen bereit stehen. Die Sprechzeiten dort sind montags von 13 bis 17 Uhr sowie mittwochs und donnerstags von 11 bis 18 Uhr, sowie natürlich nach Vereinbarung. Dort erreichen Patienten den Verein über die Rufnummer 02 41 / 61 02 67 10

Sollten Patienten oder einer deren Angehörige die Diagnose eines Kopf-Hals-Tumors bekommen haben, können diese sich jederzeit an die Selbsthilfegruppe wenden. Gern unterstützt diese Patienten in Fragen rund um das Krankheitsbild.

Ehrenamtliche Arbeit

Die Selbsthilfegruppe arbeitet ehrenamtlich und freut sich natürlich über jegliche Unterstützung. Sollten Interessierte Vorschläge oder Projekte haben, die man gemeinsam umsetzen könne, würde der Verein sich ebenfalls über eine Kontaktaufnahme freuen. Gerne kann dafür auch die Webseite der Selbsthilfegruppe, www.kehlkopfoperiert-bremen.de, genutzt werden. Oder Interessierte besuchen die Gruppe während der Öffnungszeiten. Ihr Motto: Wir wünschen Ihnen, dass Sie uns nie benötigen, aber wenn, dann sind wir für Sie da. Versprochen!

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