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Stirnlampen müssen nicht die hellsten sein

Eine Stirnlampe fürs Zelten oder den Bergsport sollte möglichst hell strahlen? Was erst einmal vernünftig klingt, hat bei der praktischen Anwendung seine Tücken. Worauf Outdoor-Freunde achten sollten.
07.09.2020, 13:01
Lesedauer: 1 Min
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Stirnlampen müssen nicht die hellsten sein

Stirnlampen sind vielfältig einsetzbar: Es muss nicht gleich - wie hier - das nächtliche Klettern in einem Hochseilgarten sein. Foto: Andreas Arnold/dpa/dpa-tmn

Andreas Arnold / dpa

Nürnberg (dpa/tmn) - Ob fürs Campen, Bergsteigen oder fürs nächtliche Wandern: Stirnlampen sind praktisch - und über die Jahre immer besser geworden. Auf der hellsten Stufe sollten sie aber nur selten strahlen, zeigt ein Test der Zeitschrift „Alpin“ (Ausgabe 10/2020).

Die Gründe: Zum einen schwankt die von den Herstellern ohne einheitliche Norm angegebene Leuchtdauer den Experten zufolge stark. Wer die Lampe zu lange zu hell aufdreht, steht womöglich irgendwann im Dunkeln. Zum anderen könne die Lampe bei superheller Leuchtstufe so heiß werden, dass man sich fast schon die Finger verbrennt. Ein Modell mit etwas weniger Power muss daher nicht schlechter sein.

Die Fachleute raten zu einer Lampe mit mehrstufiger Dioden-Anzeige, die über die Akkukapazität informiert. Auch das Leuchtbild sei beim Kauf entscheidend. Sehr helle Lampen leuchten die Ränder nur schwach aus und helfen allenfalls bei schnellen Sportarten.

© dpa-infocom, dpa:200907-99-461926/2

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