Bremen Unterschriften gegen Tierversuche

Bremen. Die derzeit in Bremen tagende Kultusministerkonferenz will die Tierrechtsorganisation Peta nutzen, um ein Zeichen gegen Tierversuche an Hochschulen zu setzen. Im Rahmen einer halbstündigen Aktion in Tierkostümen soll den Kultusministern eine Liste mit 56 900 Unterschriften für ein „tierleidfreies Studium“ übergeben werden.
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Von Frank Hethey

Bremen. Die derzeit in Bremen tagende Kultusministerkonferenz will die Tierrechtsorganisation Peta nutzen, um ein Zeichen gegen Tierversuche an Hochschulen zu setzen. Im Rahmen einer halbstündigen Aktion in Tierkostümen soll den Kultusministern eine Liste mit 56 900 Unterschriften für ein „tierleidfreies Studium“ übergeben werden. Die Forderung: „Abschaffung von Tierversuchen und anderen tierquälerischen Lehrmethoden zugunsten einer ethischen und fortschrittlichen Lehre.“

Wie auf Nachfrage beim Senatsressort für Verbraucherschutz zu erfahren war, gibt es in Bremen sechs Einrichtungen, die mit Tierversuchen experimentieren, darunter drei Hochschulen: neben der Uni Bremen auch die Jacobs University und die Hochschule Bremen. In keinem anderen Land werden allerdings so wenig Tierversuche durchgeführt wie in Bremen. 2015 waren es 2756 und damit noch einmal 81 weniger als 2014.

Ganz anders dagegen ist der Trend in Niedersachsen, wo im gleichen Zeitraum 100 000 Versuche mehr gezählt wurden als im Vorjahr. Auffallend in Bremen und anderen Bundesländern: starke Schwankungen bei der Anzahl der Tierversuche. Über die Gründe gibt es allerdings verschiedene Ansichten. Tierschützer stellen einen Zusammenhang mit dem Anstieg der Gentechnik-Versuche her, während aus dem Senatsressort zu hören ist, eine geänderte Meldeprozedur verzerre das Bild.

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