Verteidigung US Air Force testet «Space Plane»

Washington. Erster Testflug für das geheimnisumwitterte «Space Plane» der US Air Force: Das unbemannte Raumvehikel X-37B, das wie eine Mischung zwischen einem Flugzeug und einem Space Shuttle aussieht, soll heute mit Hilfe einer Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ins All gebracht werden.
22.04.2010, 16:40
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste

Washington. Erster Testflug für das geheimnisumwitterte «Space Plane» der US Air Force: Das unbemannte Raumvehikel X-37B, das wie eine Mischung zwischen einem Flugzeug und einem Space Shuttle aussieht, soll heute mit Hilfe einer Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ins All gebracht werden.

Den Planungen zufolge werde es für eine unbekannte Zeit in einer erdnahen Umlaufbahn verbleiben, teilte die amerikanische Luftwaffe am Mittwoch mit. Der Start sei zwischen 01.52 Uhr und 02.01 MESZ in der Nacht zum Freitag geplant.

Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt. Es hieß lediglich, eine Landung sei zu einem späteren Zeitpunkt auf der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien vorgesehen. Nach Angaben der Air Force ist das «Roboter-Fahrzeug» ausgelegt, um bis zu 270 Tage in einer erdnahen Umlaufbahn zu bleiben.

Das «Space Plane», das seit über zehn Jahren entwickelt wird, ist den Angaben zufolge 8,90 Meter lang, die Flüge haben eine Spannweite von lediglich 4,50 Metern. Der Antrieb werde von Solarzellen und Batterien mit Energie versorgt.

Zunächst solle das automatische Steuerungssystem sowie der Hitzeschild des wiederverwendbaren Fahrzeuges getestet werden, hieß es. Nach 1999 hatte zunächst die US-Raumfahrtbehörde NASA die Pläne für das Raumvehikel vorangetrieben, später übernahm die Luftwaffe die Entwicklung. (dpa)

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+