Umwelt Wildvögel brauchen jetzt Futterhilfe

Ludwigsburg (dpa/tmn) - Futter aus Menschenhand ist angesichts des Dauerfrosts in großen Teilen Deutschlands derzeit eine echte Hilfe für die einheimischen Wildvögel. Das erläutert die Umweltstiftung NatureLife in Ludwigsburg.
14.01.2010, 15:32
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Ludwigsburg (dpa/tmn) - Futter aus Menschenhand ist angesichts des Dauerfrosts in großen Teilen Deutschlands derzeit eine echte Hilfe für die einheimischen Wildvögel. Das erläutert die Umweltstiftung NatureLife in Ludwigsburg.

Meisen ist mit dem klassischen Meisenknödel am besten geholfen - wenn man ihn so aufhängt, dass die daran pickenden Vögel nicht zur leichten Beute für Katzen werden. Andere «Weichfresser» wie Rotkehlchen und Zaunkönige sind mit dieser Futterquelle auch gut bedient, hängen sich aber nicht wie Meisen daran. Für sie empfiehlt es sich, Knödel zum Beispiel in Reisighaufen zu legen. Amseln und Drosseln picken gerne von Apfelschnitzen.

Für Körnerfresser wie Buchfinken, Dompfaffen oder Spatzen wird am besten eine Futtermischung in ein spezielles Silo gefüllt, rät der Naturschutzbund Deutschland (NABU). Dann können es die Tiere von unten her an einem kleinen Auslass wegpicken und es nicht wie im Vogelhäuschen mit ihrem Kot verunreinigen. Wer trotzdem ein Häuschen verwenden will, muss es sauber halten und «katzensicher» aufstellen.

Vogelfreunde mit Garten samt Komposthaufen können an Letzterem hin und wieder mit Hilfe eines Spatens frostfreie Stellen schaffen, raten die Experten von NatureLife. Das gibt Vögeln die Möglichkeit, nach Kleingetier zu scharren.

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