25000 Euro für Dannenberger Sporthalle

Grasberg. Schick sieht sie immer noch aus, die Dannenberger Sporthalle. Aber so richtig Freude haben der TSV Dannenberg und die Gemeinde an ihrer noch ziemlich neuen Sportstätte immer noch nicht. Besonders im Sommer, wenn die Sonne stundenlang aufs Dach brennt. Dann werden die Temperaturen in der Halle schnell so unerträglich, dass Kurse ausfallen müssen. Jetzt wollen Politik und Verwaltung für Abhilfe sorgen.
03.06.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Klaus Göckeritz

Grasberg. Schick sieht sie immer noch aus, die Dannenberger Sporthalle. Aber so richtig Freude haben der TSV Dannenberg und die Gemeinde an ihrer noch ziemlich neuen Sportstätte immer noch nicht. Besonders im Sommer, wenn die Sonne stundenlang aufs Dach brennt. Dann werden die Temperaturen in der Halle schnell so unerträglich, dass Kurse ausfallen müssen. Jetzt wollen Politik und Verwaltung für Abhilfe sorgen.

Die Gemeinde hat die im November 2005 eingeweihte Sportstätte von der Investorengruppe "Planungsgruppe Hürth" bauen lassen und zahlt die Investition in 20 Jahresraten à 75000 Euro ab. Die Dannenberger Halle geriet aber schon wenige Monate nach der Fertigstellung in die Diskussion. Die Luft war stickig und heiß, woran auch Nachjustierungen an der Lüftungsanlage nichts änderten. Zwischenzeitlich wurde über eine Abdeckung des Lichtbands auf dem Dach ebenso nachgedacht wie über den nachträglichen Einbau von Dachfenstern. Die Arbeiten wurden vor dem Hintergrund des Nutzens, der Kosten und von Nachforderungen an den Investor immer wieder zurückgestellt. Später ging die Gemeinde wegen der offensichtlichen Mängel vor Gericht.

Jetzt ist neue Bewegung in den Streit gekommen, wie Bürgermeisterin Marion Schorfmann im Nachgang zur jüngsten Sportausschusssitzung betont. Ein vom Gericht bestellter Gutachter habe festgestellt, dass zweifelsfrei eine mangelhafte Dämmung und Lüftung für die hohen Temperaturen in der Halle verantwortlich sind. Gleichzeitig habe sich die Verwaltung bei Fachfirmen schlau gemacht und Kostenvoranschläge eingeholt. Demnach würden Verbesserungen an der Lüftung und der Dacheindeckung mit 25000 Euro zu Buche schlagen.

Weil die Dauer eines anhängigen Verfahren beim Amtsgericht Verden aus Sicht von Politik und Verwaltung nicht absehbar ist, wolle man jetzt im Interesse der Sportler handeln. "Wir wollen nicht einen weiteren Sommer verlieren", so die Bürgermeisterin. Vor diesem Hintergrund empfahl der Ausschuss, die erforderlichen Mittel in Höhe von 25000 Euro in den Nachtragshaushalt zu stellen. Das Votum war einstimmig.

Gleichzeitig soll der Rechtsstreit der Gemeinde Grasberg mit der Planungsgruppe Hürth fortgesetzt werden.

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