300 Kilometer bis zu Kohl und Pinkel

Lemwerder. Der Höhepunkt des Treffens, den der Arbeitskreis Reisemobile organisiert hatte, stand am Sonnabend auf dem Programm: eine traditionelle Kohltour.
19.01.2011, 05:00
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Von Georg Jauken

Lemwerder. Der Höhepunkt des Treffens, den der Arbeitskreis Reisemobile organisiert hatte, stand am Sonnabend auf dem Programm: eine traditionelle Kohltour.

Reisemobilfreunde aus dem Oldenburger Land, Bremen und Hamburg, Uelzen, Winsen und Celle, Kassel, Bochum und anderswo hatten sich wie jedes Jahr zuhauf eingefunden, um an dem Winterfreizeitsport nach Oldenburger Art teilzunehmen. Die meisten taten dies nicht zum ersten Mal. "Grünkohl kann man auch anderswo essen", meint etwa Horst Pfützenreuter aus Kassel, der vor mehr als 50 Jahren einmal in Blumenthal beheimatet war und 300 Kilometer zurückgelegt hat, um Kohl und Pinkel zu genießen.

Die netten Leute, die gute Stimmung und die gute Organisation ließen ihn und seine Frau Helga schon zum fünften Mal zur Kohlfahrt nach Lemwerder aufbrechen. Fremd ist die Tradition mit Wandertour und deftigem Grünkohlessen samt Pinkel daher auch dem hessischen Gaumen von Helga Pfützenreuter nicht mehr. Und das Wetter habe auch mitgespielt. "Das ist einfach was Schönes."

Fremd sind ihr aber auch die meisten anderen Gäste nicht mehr, die ebenfalls seit Jahren immer wieder mindestens ein Winterwochenende in Lemwerder verbringen. Auch der kleine Timo war wieder mit von der Partie. Inzwischen ist er fünf, fast schon sechs. Beim Kohlessen in der Ernst-Rodiek-Halle war er schon dabei, bevor er richtig krabbeln konnte.

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