8:8 - TuSG-Tischtennisherren trauern um einen Punkt

Ritterhude. Vor dem Spiel gegen Oberliga-Absteiger TSV Eintracht Hittfeld wäre Tischtennis-Verbandsligist TuSG Ritterhude mit dem 8:8 zufrieden gewesen. Doch angesichts der zahlreichen vergebenen Chancen auf einen Sieg trauerten die Gastgeber am Ende dem verlorenen Zähler nach. 'Allerdings haben alle sechs gekämpft und mehr oder minder gut gespielt', fügte Ritterhudes Kapitän Frank Mühlmann an - die TuSG hatte den zahlreichen Zuschauern in den viereinhalb Stunden (!) tatsächlich guten Sport geboten.
12.10.2010, 05:00
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Von Carsten Spöring

Ritterhude. Vor dem Spiel gegen Oberliga-Absteiger TSV Eintracht Hittfeld wäre Tischtennis-Verbandsligist TuSG Ritterhude mit dem 8:8 zufrieden gewesen. Doch angesichts der zahlreichen vergebenen Chancen auf einen Sieg trauerten die Gastgeber am Ende dem verlorenen Zähler nach. 'Allerdings haben alle sechs gekämpft und mehr oder minder gut gespielt', fügte Ritterhudes Kapitän Frank Mühlmann an - die TuSG hatte den zahlreichen Zuschauern in den viereinhalb Stunden (!) tatsächlich guten Sport geboten.

Und der TuSG-Anhang erlebte in der Riesturnhalle auch eine 2:1-Führung nach den Doppeln. Siegfried Wagner/Frank Mühlmann und Sebastian Heimbrock/Stefan Pankow hatten gepunktet, nur Matthias Haumersen/Arndt Sonntag waren unterlegen. Wagner (der Andreas Raeder in Schach hielt) und Heimbrock (der Hittfelds Spitzenmann Anton Anton nach sehr starker Leistung bezwang) bauten die Führung sogar aus.

Danach aber begannen Ritterhudes Durchhänger, 'die TuSG vergab Chance über Chance' (Mühlmann). Sonntag verlor gegen Patric Frers, Mühlmanns Spiel gegen den Ex-Huder Maik Neumann endete 'mit kaum zu messendem Vorsprung für den Hittfelder', so der Kapitän. Nur gut, dass Ritterhudes Neuer Stefan Pankow in der Erfolgsspur blieb.

Auch gegen Ende der Partie ging es so eng weiter - mit Vorteilen für die Gäste. Bei 7:6-Zwischenstand für die TuSG musste sich Mühlmann in fünf Sätzen geschlagen geben, und am Nebentisch gab Pankow im fünften Satz noch ein 10:5 aus der Hand, also fünf Matchbälle in Folge. Zumindest auf das Ritterhuder Spitzendoppel Wagner/Mühlmann war Verlass: In einer emotional nicht einfachen Situation siegte es gegen Anton/Schulenburg glatt in drei Sätzen und sicherte der TuSG damit wenigstens einen Punkt.

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