200 Tonnen schweres Objekt

Abtransport von Gastank im Emsland problemlos verlaufen

Bei den vergangenen Anläufen musste der Schwertransport eines 200 Tonnen schweren Gastanks im Emsland zweimal unterbrochen werden. Nun ist der 35 Meter lange Tank in Dörpen angelangt.
29.03.2020, 08:12
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Von Friedemann Kohler
Abtransport von Gastank im Emsland problemlos verlaufen

Mehrere Autokräne stehen um die Unfallstelle herum.

Martin Remmers

Gut einen Monat nach dem Unfall eines Schwertransports im Emsland ist ein 200 Tonnen schwerer Gastank am Sonntag ohne Zwischenfälle gegen Mittag in Dörpen angekommen. „Wir sind sehr gut durchgekommen“, sagte ein Sprecher der Polizei, die den Transport begleitete. Neben den technischen Vorkehrungen, die ein solcher Schwertransport verlangt, mussten auch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen im Hinblick auf die Corona-Pandemie getroffen werden.

Der Landkreis Emsland hatte zuvor die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, Abstand zu dem Transport zu halten. Große Zuschaueransammlungen seien durch die Kontaktverbote und Beschränkungen ohnehin nicht erlaubt, sagte ein Sprecher des Landkreises am Sonntag. Laut Polizeiangaben hielten sich die Menschen an diesen Aufruf und blieben dem Transport weitestgehend fern. Auch für diejenigen, die den 200 Tonnen schweren Gastank begleiteten, wurden besondere Verhaltensregeln aufgestellt, um möglichen Infektionen vorzubeugen.

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Der 35 Meter lange leere Tank war am 23. Februar wegen eines Bedienungsfehlers von seinem Schleppzug auf ein Feld gerollt. Dies war bereits der zweite Anlauf für den Schwertransport. Im vergangenen Mai war der Transport von zwei großen Tanks von der Polizei abgebrochen worden, weil auf der Transportroute hunderte Bäume so stark beschnitten wurden, dass sie ersetzt werden mussten. Der zweite Tank konnte bereits Anfang März zum Industriehafen nach Dörpen gebracht werden. Der verunglückte Tank ist nun auch dort angekommen. Gemeinsam sollen beide per Schiff nach Dänemark gebracht werden.

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