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Wiesenpark
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Der Wiesenpark soll schöner werden

Lars Köppler 07.06.2019 0 Kommentare

Der Oytener Wiesenpark lockt Spaziergänger und Naturfreunde an. Jetzt soll eine neue Wegeverbindung vom Rathaus geschaffen werden.
Der Oytener Wiesenpark lockt Spaziergänger und Naturfreunde an. Jetzt soll eine neue Wegeverbindung vom Rathaus geschaffen werden. (Björn Hake)

Seit fast genau neun Jahren trägt der Oytener Bürgerpark in der Ortsmitte den Namen "Wiesenpark". In der Folgezeit haben sich engagierte Bürger, die Verwaltung und die Politiker aus den verschiedenen Gremien stetig um die Weiterentwicklung des Kleinodes bemüht. Unter anderem weitläufige Grünflächen und der Teich sowie Möglichkeiten zum Verweilen haben den Wiesenpark zum Anziehungspunkt für Spaziergänger und Naturfreunde gemacht. Und auch bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt & Gemeindeentwicklung (Auge) am Mittwochabend im Oytener Rathaussaal gehörte der Wiesenpark mit seinem Entwicklungspotenzial einmal mehr zu den tragenden Themen.

„Mein Wunsch ist, dass sich der Park über Generationen entwickelt und zur grünen Lunge Oytens wird“, sagte Bürgermeister Manfred Cordes damals voller Freude bei der Eröffnung des ersten Abschnitts des Areals im April 2012. Sieben Jahre später, kurz vor dem Ende seiner Amtszeit, dürfte Cordes durchaus zufrieden sein mit dem Erreichten. Dennoch kann und soll der Park weiterhin aufwendig optimiert werden. So hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten der Arbeitskreis Naherholung intensiv mit der weiteren Entwicklung im Wiesenpark beschäftigt und einen Katalog mit Maßnahmen kreiert, durch die die Attraktivität der Parkanlage gesteigert werden könnte.

Neue Wegeverbindung

Konkret schlägt der Arbeitskreis, zu dem Vertreter aus allen Fraktionen des Gemeinderates zählen, vor, eine Wegeverbindung vom Rathaus bis zur Straße Holzdamm zu schaffen. Dieser Weg habe eine Länge von rund einem Kilometer, heißt es von der Verwaltung, die bei einer Wegesbreite von zwei Metern mit Baukosten in Höhe von rund 200 000 Euro rechnet. „Es ist erforderlich, dass für diesen Eingriff ein Ausgleich geschaffen werden muss“, erklärte Axel Junge aus Sicht der Gemeindeverwaltung und nannte auch einen Lösungsvorschlag. So könnten Punkte durch Naturierungsmaßnahmen am Oyter Triftgraben gesammelt werden, um zukünftige Ausgleichsmaßnahmen hieraus anzurechnen.

Weiterhin empfahl der Arbeitskreis dem Gremium, dass die Gemeinde Oyten versuchen sollte, möglichst viele Flächen im Bereich des Wiesenparks zu erwerben. Ebenfalls Verbesserungsbedarf hat der Arbeitskreis bei der Beschilderung erkannt. Autofahrer, die auf der Lindenstraße und Am Triften fahren, können die Schilder wegen ihres unglücklichen Standortes mit dem Auge kaum erfassen. Abhilfe sollen neue, auffälligere Schilder schaffen. Doch während die Gemeinde lieber eine Agentur mit dem Entwurf von neuen Eingangsbeschilderungen in den Bereichen Am Triften und in der Lindenstraße beauftragen und dafür Geld in die Hand nehmen möchte, hat die Politik eine andere Variante im Visier.  „Ist es notwendig, eine Agentur mit der Beschilderung zu beauftragen? Wir haben doch eine gute IGS mit sehr kreativen Schülern“, ließ SPD-Mann Marcus Neumann verlauten.

Parteifreund Heinz-Otto Großjohann ergänzte, er halte es für übertrieben, eine Agentur einzuschalten. Zustimmung gab es auch von Reena Saschowa: „Daraus könnte ein schönes Schulprojekt entstehen“, befand die Politikerin der Bündnisgrünen. FPD-Mann Andreas Dotzauer forderte derweil mehr Mut von der Verwaltung. „Warum ist die Gemeinde Oyten so ängstlich und nimmt so ein Projekt nicht selbst in die Hand“, fragte er an die Adresse von Axel Junge.

Letztlich einigte sich das Gremium mit sieben Ja-Stimmen bei einer Enthaltung darauf, die Beschilderung zu einem Schulprojekt zu machen. Mit der Planung einer Wegeverbindung vom Rathaus bis zur Straße Holzdamm soll derweil ein Büro beauftragt werden.


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Leserkommentare
theface am 18.10.2019 20:54
Das kann so nicht stimmen, sonst wären SPD und Grüne ja nicht mehr in der Landesregierung.
Opferanode am 18.10.2019 20:48
Ich hatte die gleiche Frage. Aber eine vernünftige Antwort würde mir besser gefallen, als so schulmeisterlich daherzukommen, mit der Aufforderung, ...