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Neue Amtszeiten für Ortsbrandmeister
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Die Kameradschaft bindet

Nico Brunetti 15.05.2019 0 Kommentare

Zu Monatsbeginn sind bei den Ortsfeuerwehren im Flecken Langwedel neue Amtszeiten von Ortsbrandmeistern und Stellvertretern gestartet (Symbolbild). 
Zu Monatsbeginn sind bei den Ortsfeuerwehren im Flecken Langwedel neue Amtszeiten von Ortsbrandmeistern und Stellvertretern gestartet (Symbolbild).  (Björn Hake)

Bei vier Ortsfeuerwehren der Gemeindefeuerwehr in Langwedel haben am 1. Mai die neuen sechsjährigen Amtszeiten für drei Ortsbrandmeister und zwei Stellvertreter begonnen. Unverändert bleibt die Besetzung bei der Freiwilligen Feuerwehr in Völkersen: Dort wurde Dennis Herold erneut zum stellvertretenden Ortsbrandmeister ernannt. Dagegen ist Lars Oetting bei der Freiwilligen Feuerwehr in Daverden neu in dieser Position. Er ersetzt Stefan Jathe, der zum Ortsbrandmeister aufrückt und das Ausscheiden von Hartmut Puvogel kompensiert. Auch Jonas Ewert schließt eine Lücke. In Cluvenhagen nimmt er für Mario Stührmann den freien Posten als Ortsbrandmeister ein. Konstanz gibt es indes bei der Freiwilligen Feuerwehr in Etelsen, geht Torsten Kohlmann nun schon in seine zweite Amtszeit als Ortsbrandmeister. Alle fünf Brandschützer sind unter Berufung in das Ehrenbeamtenverhältnis gewählt worden.  

Jonas Ewert,
Ortsbrandmeister
Cluvenhagen

Dass Mario Stührmann sein Amt als Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Cluvenhagen zum 30. April 2019 abgibt, war schon länger klar. Und auch das Jonas Ewert sein Nachfolger werden soll, zeichnete sich früh ab. Und deshalb ist er nun bestens vorbereitet, die neue Herausforderung als Ortsbrandmeister zu meistern. „Das ist ein ganz anderes Aufgabengebiet und es wird auch viel Neues auf mich zukommen. Aber ich glaube, ich bin gut gewappnet. Mario hat mich sehr gut angelernt. Wir haben uns zusammengesetzt, viel geschnackt und über ein paar Themen gesprochen“, berichtet Ewert. Er selbst beendet damit auch seine anderen beiden bisherigen Tätigkeiten, gibt somit ab sofort seine anderen Ämter als stellvertretender Jugendwart und als Atemschutz-Beauftragter ab. Nichtsdestotrotz wird er sicherlich weiter genau auf die Jugend blicken. „Nachwuchsförderung finde ich sehr wichtig. Als ich 2009 zur Feuerwehr gekommen bin, habe ich früh mit der Jugendarbeit angefangen“, betont der 28-Jährige. Prinzipiell bezeichnet Ewert sich als Quereinsteiger. „Mit 18 überlegte ich: Was kann ich als Hobby machen?“ Bei seinen Überlegungen landete er schnell bei der Feuerwehr. „Die vorhandenen Gerätschaften und die Kameradschaft“ hätten ihn besonders gereizt.

Stefan Jathe,
Ortsbrandmeister Daverden

„Es hat schon fast Tradition, dass wir nach vorne gehen“, sagt Stefan Jathe. Eine Aussage, mit der er impliziert, dass sein neues Amt als Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Daverden nichts Ungewöhnliches sei. Denn der 39-Jährige war zuvor als stellvertretender Ortsbrandmeister aktiv, nun rückt er für den bisher amtierenden Ortsbrandmeister Hartmut Puvogel auf, der sein Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte. Jathe weiß auch schon, wie er seine neue Aufgabe angehen möchte. Für ihn stehe ein gutes Zusammenarbeiten mit den Kameraden im Vordergrund. In Daverden sehe er da aber auch keine Schwierigkeiten. „Wir haben ein Wir-Gefühl und pflegen den Zusammenhalt. Wir sind zu einer tollen Ortsfeuerwehr gewachsen“, äußert Jathe, der hauptberuflich als Fachberater unterwegs ist. Dabei wünscht er sich die Unterstützung aus Politik und Verwaltung. Grundsätzlich bringt er auch genug Erfahrung für seine neue Tätigkeit mit. Der Ehemann und Vater von zwei sechsjährigen Zwillingen ist schon seit mehr als 30 Jahren Teil der Ortsfeuerwehr. „Es ist wichtig, Menschen in Notlagen zu helfen. Soziale und Hilfe-Organisationen sind ein ganz wichtiger Grundstein unserer Gesellschaft.“

Torsten Kohlmann,
Ortsbrandmeister Etelsen

Als Torsten Kohlmann auf der Pfingstwiese in Baden einen Stand der Feuerwehr entdeckte, kitzelte es ihn. „Kleiner Junge, große rote Autos, interessante Geräte – das sah nach viel Spaß aus“, beschreibt er. Infolgedessen, direkt nach diesem Tag im Jahr 1993, trat der damals Zehnjährige der Jugendfeuerwehr in Etelsen bei. 1999 wechselte er in die Einsatzabteilung, nun geht er sogar in seine zweite Amtszeit als Ortsbrandmeister: Eine Position, die Kohlmann seit 2013 innehat und ihm Freude bereitet. „Ich konnte es mir sofort ganz gut vorstellen und wusste, worauf ich mich einlasse. Für mich ist es die Möglichkeit, die Sache federführend zu gestalten und Spuren zu hinterlassen“, erzählt Kohlmann. Allgemein fühlt sich der 36-Jährige in der Feuerwehr unheimlich gut aufgehoben. „Man kann Leuten helfen – somit gibt es einen ernsten Hintergrund. Zudem findet man hier Freunde fürs Leben, es entstehen enge Bindungen“, sagt er. Vor seiner Zeit als Ortsbrandmeister agierte Kohlmann bei der Feuerwehr in Etelsen als Jugendwart sowie Pressewart. Hauptberuflich ist er für einen IT-Dienstleister tätig. 


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Leserkommentare
Opferanode am 20.10.2019 15:14
@ Bunker
Bei Ihnen weiß ich nicht immer, ob Sie das ernst meinen, was Sie schreiben. Kann ja auch ironisch gemeint sein?
Wenn Sie von ...
alterwaller am 20.10.2019 15:01
INITIATIVEN !!!

Zu hoch, zu flach, zu breit, zu lang. Die Fenster passen nicht zum Umfeld und was ist mit begrünten Dächern ? Da wird ...