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Geschäftsbericht über „Myamika“
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Fast jede Nacht eine neue Idee

Gisela Enders 16.09.2019 0 Kommentare

Michael und Myriam-Yasmin Schulz von der Firma Myamika haben ihre Werbeagentur neu gegründet.
Michael und Myriam-Yasmin Schulz von der Firma Myamika haben ihre Werbeagentur neu gegründet. (Björn Hake)

Marketingberatung für Unternehmen, im Besonderen für die Gastronomie, der Entwurf von Texten, Flyern und Plakaten, das Design anspruchsvoller Websites: Myriam-Yasmin (Mya) und Michael Schulz beackern ein breites Aufgabenfeld. Bildrecherchen, das Umsetzen von Layout-Ideen und das Erstellen von Menüstrukturen erfordern dabei höchste Konzentration und bedeuten einen nicht zu unterschätzenden Zeitaufwand. „Wir arbeiten sehr oft bis in die Nacht hinein“, beschreibt das Paar den Start in die Selbstständigkeit am Anfang des Jahres, „und dabei kommen uns oft die besten Ideen“. „Myamika“ heißt die kleine Werbeagentur an der Paulsbergstraße; ihr Ziel: die Erfüllung von Kundenwünschen in höchster Qualität.

Das nötige Rüstzeug haben sich die Inhaber auf solide Weise erworben. Während Mya gelernte Photo- und Mediendesignerin ist, hat sich Ehemann Michael nach dem Studium der Betriebswirtschaft im Vertrieb eines größeren Handelsunternehmens bewährt. So verfügt das Paar über fundierte Kenntnisse, die es zur Ausübung seines komplexen Aufgabengebietes befähigt. Durch ihre etwa zweijährige Tätigkeit als Marktmeisterin für die Stadt Achim habe sie zudem Kontakte mit Menschen geknüpft, die immer mal wieder auch beruflich genutzt werden könnten, freut sich Mya Schulz. Auch ihre Beschäftigung im Bereich „Marketing“ habe ihren beruflichen Horizont in nicht zu unterschätzendem Umfang beeinflusst und erweitert.

„Abstand vom Alltagstrott, Ruhe und Inspiration während unserer Hochzeitsreise in die USA haben im vergangenen Jahr dazu geführt, dass wir uns ernsthaft über eine Selbstständigkeit Gedanken gemacht haben“, gewähren die Eltern eines zehnjährigen Sohnes Einblick in ihre beruflichen Pläne. Darüber hinaus habe sie der unternehmerische Spirit, der ja vielen Amerikanern zu eigen sei, in ihrem Vorhaben bestärkt.

Traum verwirklicht

Zurück in Achim wurde dann Schritt für Schritt an der Verwirklichung des Traumes gearbeitet. Über den Restaurant-Blog „Weserfood“ konnten zum Beispiel Leckermäuler mit Gastronomen zusammengebracht und dadurch Synergie-Effekte genutzt werden, erklärt Michael Schulz. „Wir berichten in Wort und Bild über anspruchsvolle Restaurants in der Region, erhöhen dadurch deren Bekanntheitsgrad und profitieren letztendlich oft auch selbst durch die Vergabe von Druckaufträgen für individuelle Speise- und Visitenkarten und die Herstellung einheitlicher Kleidung für das Küchen- und Servicepersonal."

„Bevor das ehrgeizige Ziel in Angriff genommen werden konnte, haben wir über den Wirtschaftsbeirat Achim, vertreten in dem Fall durch Sigurd Wasmund, umfassende Beratung erfahren“, zeigt sich das Paar dankbar für kompetente Unterstützung bei der Erstellung eines Business-Planes sowie der Einschätzung von Risiken und finanziellen Belastungen. Erst als alle Punkte hinreichend geklärt waren, habe man den Sprung ins kalte Wasser gewagt, die bestehenden Arbeitsverhältnisse gekündigt, Eigenwerbung betrieben und ein Nebengewerbe angemeldet.

„Als alles unter Dach und Fach schien, kündigten sich auf einmal Probleme an“, erinnert sich Michael Schulz, weil der von den beiden gewählte Firmenname „Mawaii“ in den USA als Marke bereits existierte. „Kurz vor Weihnachten erhielten wir jedoch von der IHK in Stade die befreiende Nachricht, dass die Amerikaner ein Produkt mit dem Namen versehen hätten, es sich bei uns jedoch um eine Dienstleistung handeln würde und daher also keinerlei Schwierigkeiten zu befürchten seien." Trotzdem entschlossen sich die mutigen Existenzgründer, am 1. Februar dieses Jahres ihre Unternehmungen unter dem Namen „Myamika“ zu starten, einer Kombination aus beiden Vornamen. Ein gutes Omen, wie die Eheleute hoffen.


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Leserkommentare
Video2000 am 18.10.2019 19:07
Zynisch könnte man sagen, in vielen Schulen in BHV siehts ja nicht besser aus. Nein, man hat schon viel zu viel Geld in dieses "Wahrzeichen" ...
Bunker-F76 am 18.10.2019 19:04
Bedeutet dies auch, dass der Mann im Falle einer Verurteilung in ein Jugendgefängnis muss?