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Bürgermeisterwahl in Oyten
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Finale Entscheidung steht bevor

Marius Merle 12.06.2019 0 Kommentare

Die beiden Kandidaten haben für den Zeitraum zwischen dem ersten Wahlgang und der Stichwahl noch einmal neu plakatiert.
Die beiden Kandidaten haben für den Zeitraum zwischen dem ersten Wahlgang und der Stichwahl noch einmal neu plakatiert. (Björn Hake)

Exakt 13018 Wahlberechtigte haben es an diesem Sonntag in der Hand, darüber zu entscheiden, wer in der Gemeinde Oyten zum November die Nachfolge von Bürgermeister Manfred Cordes antritt. Seit dem ersten Wahlgang am 26. Mai steht fest, dass der Platz im Chefsessel der Rathauses entweder von Sandra Röse oder von Heiko Oetjen eingenommen werden wird. Die Christdemokratin und der Sozialdemokrat stehen sich in der Stichwahl gegenüber. Die bekannten 16 Wahllokale werden am 16. Juni wieder in der Zeit von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Im ersten Durchgang, zu dem als weitere Kandidaten auch noch Björn Meyer (Grüne) und Jens Marten (freier Kandidat) angetreten waren, hatte Oetjen mit 31,3 Prozent deutlich weniger Stimmen erhalten als seine Kontrahentin, die auf 45,5 Prozent kam. Um noch einmal einen neuen Impuls im Wahlkampf bis zur Stichwahl zu setzen, entschied sich Oetjen dafür, noch einmal komplett neu gestaltete Plakate aufzuhängen. War er auf diesen zuvor mit Jackett, Hemd und Krawatte gekleidet neben dem Slogan „Mehr Mensch“ zu sehen gewesen, kommt der Bürgermeisterkandidat der SPD nun deutlich legerer daher. Für die neuen Plakate wählte er ein kurzärmeliges kariertes Hemd und einen leichten Sommerschal. Die Brille mit dickem dunklem Rahmen ist zudem durch ein randloses Modell ersetzt worden. Außerdem heißt es „Du machst den Unterschied!“.

„Das ist ein bewusstes Signal an diejenigen, die beim ersten Durchgang nicht zur Wahl gegangen sind“, erklärt Oetjen. Denn er habe von vielen Leuten gesagt bekommen, dass sie dachten, es würde für ihn auch gut ausgehen, wenn sie ihre Stimme nicht abgeben. Der Bassener hofft, möglichst viele Nichtwähler vom 26. Mai mobilisieren zu können. Gezielt angesprochen hat er zuletzt die jüngere Generation mit einer Jungwählerkarte. „Machen ist wie wollen, nur krasser!“, heißt es auf der Wahlwerbung, auf der besonders auch die Wichtigkeit des Klimaschutzes Erwähnung findet. „Auf die Karte gab es schon große Resonanz“, zeigt sich Oetjen zufrieden.

Natürlich hat auch Röse die vergangenen zweieinhalb Wochen alles andere als untätig verbracht. „Ich bin weiter fleißig im Wahlkampf, den ich genauso fortgeführt habe wie zuvor“, berichtet die CDU-Kandidatin wenig überraschend, angesichts des sehr guten Ergebnisses im ersten Wahlkampf. Daher steht auf neuen Plakaten von Röse auch einfach nur „Macht's nochmal für Oyten“. Dafür ist ihr Slogan „Unser Mann für Oyten“ gewichen. Das Foto wurde nicht verändert. Das Interesse der Bürger besonders an den Wahlkampf-Abendveranstaltungen wie den Wohnzimmerschnacks sei ungebrochen groß gewesen. Dementsprechend sei sie auch optimistisch für die Entscheidung am Sonntag.

Diese werden sowohl Röse, wie auch Oetjen wieder in öffentlicher Runde mit Parteifreunden, Familie und Bekannten in Oyten verfolgen. Ab 18 Uhr sind Interessierte zur CDU-Wahlparty im Restaurant Korfu willkommen, zur gleichen Zeit beginnt die Veranstaltung der SPD im Gasthaus Zum Alten Krug. In gespannter Atmosphäre werden dort die nach und nach eintrudelnden Resultate aus den 16 Wahllokalen bejubelt oder bedauert. Ganz soviel Geduld wie am 26. Mai muss dieses Mal nicht aufgebracht werden, da vor der Bürgermeisterwahl nicht erst die Stimmen der Europa- und Landratswahl ausgezählt werden müssen. Im Rathaus wird davon ausgegangen, dass das vorläufige Endergebnis zwischen 19 und 19.30 Uhr feststehen wird.


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Leserkommentare
Opferanode am 20.10.2019 15:14
@ Bunker
Bei Ihnen weiß ich nicht immer, ob Sie das ernst meinen, was Sie schreiben. Kann ja auch ironisch gemeint sein?
Wenn Sie von ...
alterwaller am 20.10.2019 15:01
INITIATIVEN !!!

Zu hoch, zu flach, zu breit, zu lang. Die Fenster passen nicht zum Umfeld und was ist mit begrünten Dächern ? Da wird ...