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Kinderstück auf der Freilichtbühne
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Magie im Daverdener Holz

Jürgen Juschkat 20.05.2019 0 Kommentare

Die vier
Die vier "Wind-Wünschen" (links) haben alles im Blick, was sich auf der Paradiso abspielt.  (Björn Hake)

Mit einem Theaterstück für kleine und große Märchenfans lässt die Freilichtbühne Daverden wieder einmal die Herzen höherschlagen. „SOS auf der Paradiso“ lautet der Titel des Zweiakters von Edelfried Hennig und der Daverdener Theaterwerkstatt. Mit der Premiere am Freitag und zwei weiteren Vorstellungen am Wochenende startete das märchenhafte Theater, bei dem Stephanie Förster Regie führt. Rund 30 Schauspieler sind bei den Aufführungen im Einsatz. Bereits am ersten Tag waren die Veranstalter mit dem Besuch zufrieden, denn den Auftakt erlebten rund 125 Zuschauer, von denen die Kleinen ein Überraschungspräsent und die Erwachsenen ein Begrüßungsgetränk erhielten. 

„Das Märchen-Kindertheater ist zu einer festen Größe geworden“, berichtete mit Volker Penczek der Leiter der Theatersparte im TSV Daverden, der selbst als Schiffskoch mitspielt. Die zufriedene Regisseurin Stephanie Förster gestand: „Es ist anstrengend, es macht aber auch Spaß, mit den Kindern zu arbeiten.“ Ende Februar begannen die Vorbereitungen für das Theaterstück mit einem Workshop, danach gab es bis zur Premiere rund 16 Proben. „Der Stress der Proben ist bei der Premiere wie weggeblasen“, fügte Förster erleichtert an.

Die Veranstaltungen beginnen im Daverdener Holz mit einem Vorprogramm, denn es werden wie seit Jahren erst gemeinsam zwei Lieder gesungen. „Mucksmäuschen-Lied“ sowie „Geschminkt und verkleidet“ lauteten dieses Mal die Titel, die von Caroline Trutz und elf Kindern angestimmt wurden. Auf der Bühne verdeckte ein großes Schiff die Gebäude, das große Segel hatte Flicken. Ein Steuerrad, ein Liegestuhl am Sandstrand sowie eine ominöse Kiste an Deck gehörten auf der „Paradiso“ zur Ausstattung.  

Das schäbige Segelschiff stand im Mittelpunkt der Aufführung und war das etzte der Flotte der resoluten Nora-Theodora Fritsche-Briese (Nicole Czember), die keine Ahnung von der Seefahrt hat und deshalb ihr ganzes Geld verlor. Es ging gleich Schlag auf Schlag. „Piraten verkloppen, ist toll“ und „Achtung, die Königin kommt“ lauteten die Sprüche. Aus dem Dunst der Nebelmaschine tauchten die „Wind-Wünschen“ Noren (gespielt von Mieke Penczek), Esta (Mailin Meyer), Ossi (Svea Heine) und Süda (Neele Moormann) auf, die auf allen Wassern der Welt zuhause sind und über magische Kräfte verfügen. Singend stellten sie sich vor und studierten mit dem Publikum einen Zungenbrecher-Zauberspruch ein.

In dem Märchen geht indes nicht alles mit rechten Dingen zu. Da werden alle Kinder eines Waisenhaues mit ihrer Betreuerin Fräulein Nies (Caroline Trutz) entführt und an Bord gebracht. Die Schiffseignerin – sie hat ganz andere Vorstellungen – gibt vor, ihnen auf einer sonnigen Insel ein neues Zuhause zu geben. Doch das gefällt den „Wind-Wünschen“ ganz und gar nicht, die von ihrer Königin Makani Venta-Tuuli (Lilou Förster) aufgefordert werden, das Schiff zur Wünschen-Insel  – und damit die Kinder in Sicherheit – zu bringen. Als Waisenkinder spielten Vivian Schmitt, Janina Tielitz, Johan Petersen, Jela Budnick, Cathy Broszeit, Frieda Petersen, Loic Förster, Samia Zouheir, Manja Felsch, Levi Budnick, Carlina Heutling, Christian Bösche, Jakob Körner, Tom Hübel und Felix Schmidt.

Einiges an Wirbel auf der Bühne

Kapitän Björg Bäcker (Günther Kothe), dessen Steuermann Branaby Umpleby (Volker Meyer) sowie der barfüßige Schiffskoch Caspar Caroté (Volker Penczek) sorgten durch ihren Auftritt für einigen Wirbel. Die Geschichte wirkt – nicht nur durch den Einsatz der Nebelmaschine – undurchsichtig, ist aber immer für die kleinen Zuschauer nachvollziehbar. Zwischenzeitlich spielten das Flaggenalphabet, eine Flaschenpost, Anis-Bonbons, Verzauberung und Piraten wichtige Rollen. 

Wer wissen will, ob den Bösewichten wirklich das Handwerk gelegt wird, der sollte sich eine der beiden restlichen, noch nicht ausverkauften Vorstellungen ansehen. Für Sonnabend, 25. Mai, und Sonntag, 26. Mai, gibt es noch Karten an der Tageskasse. Beginn ist jeweils um 16 Uhr. Eintrittskarten können sich Interessenten unter 01 76 / 78 68 22 30 bei Sigrid Meyer-Klein oder per E-Mail an info@freilichtbuehne-daverden.de reservieren lassen.  


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Leserkommentare
peteris am 23.10.2019 12:13
Kommentar schreiben?

Was soll man über dieses Affentheater noch schreiben?
suziwolf am 23.10.2019 12:00
@lterwaller ...

Die ,autofreie Innenstadt‘ ist nur mit
zusätzlichen Brücken über die Weser zu haben.

Wird sich ...