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Baugebiet in Achim
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Neues Leben für freie Fläche

Elina Hoepken 07.06.2019 0 Kommentare

Um die Pläne für das Areal
Um die Pläne für das Areal "Hilgenberg-West" umsetzen zu können, muss der alte Bebauungsplan angepasst werden. (Björn Hake)

Vier Kindertagesstätten bei rund 4000 Einwohnern. Das könnte in Uphusen über kurz oder lang Realität werden. Denn die Verwaltung spielt mit dem Gedanken, zukünftig im Bereich Hilgenberg-West eine zusätzliche Kita zu bauen. Noch sind die Pläne nicht sehr weit vorangeschritten. In der jüngsten Sitzung des Ortsausschusses Uphusen riss der Erste Stadtrat Bernd Kettenburg das Vorhaben allerdings schon kurz an. „4000 Einwohner und vier Kitas, das ist natürlich unglaublich“, sagte der Ausschussvorsitzende Herfried Meyer. „Aber es wäre definitiv bedarfsgerecht.“

Aktuell haben in der Ortschaft Uphusen nach den jüngst veröffentlichten Zahlen der Verwaltung im kommenden Kitajahr nämlich noch immer zahlreiche Kinder keinen Betreuungsplatz. Demnach stehen allein in Uphusen 13 Kinder für die Krippe und 33 Kinder für den Elementarbereich, also bei den Drei- bis Sechsjährigen, auf der Warteliste für einen Platz. In ganz Achim sind 276 Kinder ohne einen geeigneten Betreuungsplatz – 77 davon im Krippenbereich, 199 im Elementarbereich.

Mit der Einrichtung einer Krippengruppe im Hortraum der Grundschule Uphusen, die in den vergangenen Wochen, wie berichtet, für große Diskussionen gesorgt hatte, will die Verwaltung möglichst schnell Raum für 25 zusätzliche Kinder schaffen. Wenn alles glatt läuft, sollen die Plätze bereits ab August verfügbar sein. „Damit sind unsere Bedarfe in Uphusen aber bei Weitem noch nicht gedeckt“, machte Kettenburg am Donnerstagabend klar.

Bebauungsplan nicht mehr zeitgemäß

Daher habe man das Gebiet Hilgenberg-West noch einmal genauer ins Visier genommen. „Wir haben hier eine freie und unbebaute Fläche, die aber theoretisch bebaut werden könnte“, zeigte Kettenburg auf. Für das Areal gebe es bereits einen Bebauungsplan, der jedoch angepasst werden müsste. „Den Bebauungsplan gibt es schon seit rund 30 Jahren und er ist einfach nicht mehr zeitgemäß.“ Für ein Gebiet mit zahlreichen Reihenhäusern finde man heute keinen Investor mehr und es decke auch nicht die Bedarfe ab, die in der Stadt Achim vorhanden seien.

Die Eigentümer des Areals seien daher auf die Stadt zugekommen und hätten den Wunsch geäußert, den Bebauungsplan anzupassen. Dieses Bestreben habe sich auch mit den Plänen der Stadt gedeckt. „Wir streben an, das Vorhaben im Herbst dieses Jahres in den entsprechenden Ausschüssen zu thematisieren“, kündigte Kettenburg an. Zwar gebe es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Pläne, es sei jedoch angedacht, das Gebiet in zwei Bereiche zu unterteilen.

Wohnpark für Senioren

Das Gesamtareal hat insgesamt eine Größe von sechs bis sieben Hektar, lediglich auf einer Teilfläche an der Uphuser Heerstraße soll nach derzeitigen Überlegungen klassischer Wohnungsbau – Einfamilien- und Doppelhäuser – entstehen. Im zweiten Teil soll hingegen ein seniorengerechter Wohnpark mit verschiedenen Wohnformen für Senioren wie barrierefreie, freistehende Bungalows, Wohngemeinschaften oder Servicewohnungen gebaut werden. Dies solle verbunden werden mit Betreuungs- und Pflegeangeboten vor Ort. „Die genaue Gestaltung steht noch nicht fest“, gab Kettenburg zu bedenken.

Geplant ist jedoch, in jenem zweiten Teil eben auch eine Kindertagesstätte zu errichten. Diese würde Platz für vier bis fünf Gruppen bieten. „Das Kita-Angebot soll dann auch von den Mitarbeitern, die vor Ort arbeiten, für ihre Kinder genutzt werden können“, sagte Kettenburg.


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Leserkommentare
theface am 18.10.2019 20:54
Das kann so nicht stimmen, sonst wären SPD und Grüne ja nicht mehr in der Landesregierung.
Opferanode am 18.10.2019 20:48
Ich hatte die gleiche Frage. Aber eine vernünftige Antwort würde mir besser gefallen, als so schulmeisterlich daherzukommen, mit der Aufforderung, ...