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Moyn-Moyn-Festival
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Schillerndes Treiben auf dem Backsberg

Marius Merle 09.07.2019 0 Kommentare

Eintauchen in eine andere Welt beim Moyn-Moyn-Festival auf dem Gelände zwischen Sagehorn und Fischerhude. 
Eintauchen in eine andere Welt beim Moyn-Moyn-Festival auf dem Gelände zwischen Sagehorn und Fischerhude.  (Björn Hake)

Vor zwei Jahren hätte wohl noch niemand geglaubt, dass Oyten einmal einen Platz auf der Deutschlandkarte für Musikfestivals haben wird. Doch 2017 suchte die Abro Team GmbH aus Hannover einen Ort, um ein neues Festival ins Leben zu rufen, in dem für einige Tage der Alltag hinter sich gelassen werden kann. Und fündig wurde das Team letztlich auf dem Backsberg zwischen Sagehorn und Fischerhude. Das Moyn-Moyn-Festival war geboren und wird in diesem Jahr zum inzwischen dritten Mal stattfinden. Vom 22. bis 25. August verwandelt sich das Gelände dann wieder in eine Welt, in der „Abstraktionen zu Attraktionen und Illusion zur Wirklichkeit werden“, wie es vom Veranstalter bezeichnet wird.

Eine Welt, die zuletzt sowohl Besucher aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland nach Oyten gelockt hat, aber auch viele Interessierte aus der Region. Die Meinungen der Menschen vor Ort zum Moyn-Moyn-Festival gehen jedoch durchaus auseinander. Während die einen sich darüber freuen, so eine Veranstaltung quasi vor der Haustür geboten zu bekommen und mitfeiern, andere dem Trubel relativ gleichgültig gegenüberstehen, gab es bei den bisherigen beiden Auflagen auch einige kritische Stimmen. Dabei handelte es sich zumeist um Lärmbeschwerden aufgrund der Bässe der Musikanlagen. 

Behördengespräch steht noch an

Nachdem es bei der Premiere sowohl aus Oyten, wie auch aus Fischerhude Klagen von Anwohnern gab, versuchte es der Veranstalter im vergangenen Jahr mit einem neuen Lärmkonzept. Wie nach der Veranstaltung zu vernehmen war, führte dies für den Bereich Oyten durchaus zu einer Verbesserung, von Fischerhudern war jedoch weiter Unmut zu vernehmen. Ob sich an dem Konzept für dieses Jahr noch einmal etwas ändert, steht noch nicht fest. „Das Behördengespräch ist terminiert, hat aber noch nicht stattgefunden“, lässt Axel Junge von der Gemeindeverwaltung wissen, dass noch Dinge mit dem Veranstalter zu klären sind. „Ob dieses Mal andere Auflagen erfüllt werden müssen, wird sich dann noch zeigen.“

Der Kartenvorverkauf für das Moyn-Moyn-Festival läuft derweil schon länger auf Hochtouren. Die ersten beiden Ticketphasen sind ausverkauft, die dritte und letzte ist noch im Gange. „Da uns die familiäre und gemütliche Atmosphäre sehr am Herzen liegt, haben wir uns dagegen entschieden, Besucherzahlen betreffend großartig zu wachsen, sondern wollen uns in der Größenordnung von 3500 Menschen plus Crew am letzten Jahr orientieren“, heißt es von den Organisatoren. Mehr als 20 verschiedene Gruppen und Kollektive arbeiten nach eigenen Angaben an unterschiedlichen Ecken und Enden an der Planung und Umsetzung des Festivals. 

Geboten soll den Besuchern wieder eine Mischung aus (hauptsächlich elektronischer) Musik, Kunst und Dialogplattformen wie etwa Diskussionsrunden. Dabei wird es auf dem Gelände ganz bestimmt wieder Einiges zu entdecken geben, hatte die „Krew“, wie sich die Mitarbeitergruppe nennt, doch bei den bisherigen beiden Festivals bei der Dekoration mit viel Liebe für Details überzeugen können. Genächtigt wird, wie es sich für eine solche Veranstaltung gehört, in Zelten auf dem Areal daneben. „Jahr drei. Wir wagen weiter und verlassen erneut die ausgetretenen Pfade. Gemeinsam befreien wir das Denken und hinterfragen vorgefertigte Systeme“, gibt der Veranstalter die Marschrichtung für den 22. bis 25. August vor. 

Rentabel sei das Festival bisher im Übrigen noch nicht gewesen: „In den letzten beiden Jahren haben die realen Kosten nach dem Festival leider unsere Kalkulationen überstiegen, so dass wir anfallende Kosten zum Großteil über andere Projekte stemmen und nachträglich finanzieren mussten“, erklärt der Veranstalter, wieso die Preise in diesem Jahr auch etwas angehoben wurden.

Wer jetzt noch ein Ticket für die vier Tage kaufen möchte, kann das im Internet unter www.moynmoyn.de tun. Auf der Webseite gibt es auch weitere Informationen über die Veranstaltung.


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