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Großbaustelle in Achim
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Vollausbau statt nur neue Deckschicht

Kai Purschke 05.09.2019 0 Kommentare

Bis dorthin, wo der braune Schotter liegt muss nur die Deckschicht erneuert werden, dann aber folgt unplanmäßig ein Vollausbau.
Bis dorthin, wo der braune Schotter liegt muss nur die Deckschicht erneuert werden, dann aber folgt unplanmäßig ein Vollausbau. (Björn Hake)

Die erste gute Nachricht: Die Bauarbeiten auf der Uesener Feldstraße (L 156) werden insgesamt wohl eher fertig sein als prognostiziert – von Anfang statt Ende Oktober ist nun die Rede. Die zweite gute Nachricht: Am kommenden Montag, 9. September, kann planmäßig der fünfte Bauabschnitt ab Einmündung Steuben-Alle bis zum Regenrückhaltebecken begonnen werden. Nun aber die schlechte Nachricht für alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer: Der vierte Bauabschnitt wird dann nicht beendet sein.

Das haben Stefan Schuster und Nina Gerlach aus dem städtischen Fachbereich Bauen und Stadtentwicklung am Donnerstag vor Ort erklärt. Weil der alte Untergrund der L 156 auf etwa 120 Metern zwischen den Einmündungen Desmastraße und Steuben-Allee wider Erwarten nicht dem Zustand der gezogenen Bohrkerne entspricht, muss dieses Stück Straße nun voll ausgebaut werden, also auch einen neuen Untergrund bekommen.

Das wirft die Planungen der Stadt Achim etwas über den Haufen. „Eigentlich sollten heute und am Freitag die Asphaltierungsarbeiten stattfinden und dann wäre alles gut gewesen“, sagte Schuster. So aber müsse erstmal neuer Schotter aufgebracht werden und da seinen Worten nach direkt im Anschluss keine Asphaltierungskolonne zur Verfügung steht, dauert der vierte Bauabschnitt nun länger. „Wir erledigen sie nun gleichzeitig“, erklärte Schuster. Trotz dieser Verzögerung beim vierten Bauabschnitt sind die beiden Verwaltungsvertreter mit dem bisherigen Verlauf der innerstädtischen Großbaustelle mehr als zufrieden. Das hat einen einfachen Grund: „Die beiden Baufirmen sind klasse und die Anwohner sowie Verkehrsteilnehmer und Gewerbetreibenden haben die Situation gut angenommen und sich angepasst.“

Mehrkosten übernimmt das Land

Dass auf dem 120 Meter langen Teilstück nun ein Vollausbau statt einer Deckschichtsanierung ansteht, wirkt sich auch finanziell aus. Wie Schuster schilderte, werden die 150 000 Euro Mehrkosten aber ebenso vom Land Niedersachsen bezahlt, da es sich um eine Landesstraße handelt. Die notwendig gewordenen Asphaltierungsarbeiten sollen nun zwischen dem 23. und 25. September geschehen, was zur Folge hat, dass nun für etwa drei Wochen der Part der L 156 von der Einmündung Desmastraße (von der man aber nach rechts in Richtung Rewe und in die man von der Uesener Feldstraße aus kommend nach links abbiegen kann) bis zum Regenrückhaltebecken gesperrt wird.

Während Nina Gerlach und Stefan Schuster alles erklärten und die Arbeiter der Firmen F. Winkler sowie Matthäi weiter schufteten, blieb der Achimer Bürgerbus vor einer Baubake stehen. Der Fahrer stieg aus, drehte an einem Zahlenschloss und konnte dann von der Straße Alte Finien auf die Uesener Feldstraße fahren. Dieses Recht sollen nun ab Montag alle Verkehrsteilnehmer bekommen – natürlich ohne, dass sie sich eine Zahlenkombination merken müssen. „Wir öffnen an der Stelle die Durchfahrt permanent“, sagte Schuster. Denn nur über die Straße Alte Finien kann während des vierten und fünften Bauabschnitts das Wohngebiet Steuben-Allee erreicht werden. Schuster betonte: „Es geht dort dann rein und wieder raus, aber nicht zur A 27.“ 

Straße wird verengt

Um die Schulkinder und Passanten bestmöglich vor dem Mehrverkehr im Wohngebiet an der Straße Alte Finien zu schützen, soll die Straße verengt werden. „Es werden zwei Meter mehr abgesperrt, sodass wir rechts einen sehr viel breiteren Weg haben werden“, führte Nina Gerlach aus. Der Radverkehr soll auch über die Straße Alte Finien abgewickelt werden.


Mit Fragen und Hinweisen können sich Bürger per E-Mail an die Adresse strassenbausanierungL156@stadt.achim.de und über Telefonnummer 0 42 02 / 9 16 05 80 an die Stadt Achim wenden.


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Leserkommentare
peteris am 21.10.2019 12:30
Vielleicht wissen wir am 1.11. um 11:11h mehr.


Sie meinen sicher den 11.11. um 11:11h?
suziwolf am 21.10.2019 12:19
Und dann ... @kretschmar -
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