Evangelische Kirchengemeinde zieht Konsequenzen aus dem Einbruch ins Gemeindehaus

Alarmsicherung für Kirche

Altenesch. Die evangelische Kirchengemeinde Altenesch will aus dem Einbruch in das Gemeindehaus Lemwerder Konsequenzen ziehen. Angeregt wurde eine Alarmsicherung.
12.05.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Hannelore Johannesdotter

Die evangelische Kirchengemeinde Altenesch will aus dem Einbruch in das Gemeindehaus Lemwerder Konsequenzen ziehen. Angeregt wurde eine Alarmsicherung. Um jegliche Anreize für einen Einbruch zu nehmen, werden künftig keine Geldbeträge mehr im Gemeindehaus aufbewahrt.

Die Sanierung der Friedhofskapelle war ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung. Klaus Rodiek, Vorsitzender des Friedhofsausschusses, berichtete, dass die Aufträge zu 90 Prozent abgearbeitet seien. Noch stehen die Montage der Sonnenschutzbalken und die Malerarbeiten aus. Rodiek geht davon aus, dass die Arbeiten bis Ende Juni komplett abgeschlossen sein werden. Die Gemeinde Lemwerder bewilligte für die Sanierung einen Zuschuss in Höhe von 6750 Euro .

Mit einem Zuschuss, der 15 500 Euro nicht überschreiten darf, ermöglicht der Oberkirchenrat Oldenburg eine größere Baumaßnahme am Pfarrhaus Lemwerder. Dort müssen unter anderem feuchte Kellerwände getrocknet, neue Dachfenster eingebaut und muss der Kanal entlüftet werden. Geplant sind außerdem eine neue Heizungsanlage und die Pflasterung der Zuwegung.

Nach dem Erscheinen des neuen Örtlichen Telefonbuches 2014/2015 ärgert sich die Kirchengemeinde inzwischen zum dritten Mal über falsche Angaben. Laut Tobias Schmidt werden in Altenesch und Lemwerder noch immer die Pastorinnen Clamor und Rösler genannt. Da es offenbar schwierig sei, falsche Angaben aus dem Telefonbuch zu korrigieren, wurde erwogen, seitens der Kirchengemeinde eine Anzeige zu schalten, um Einfluss auf die Angaben und die Gestaltung nehmen zu können.

Tobias Schmidt informierte, dass der Entwurf des Werbevertrags mit der Werbegemeinschaft Lemwerder für einen neuen Kirchbus vorliege. Größen und Kosten der Werbeflächen stehen fest. Die Kirchengemeinde hofft, über die Vermietung der Flächen die Kosten für die Anschaffung eines neuen Kirchbusses zusammen zu bekommen.

Kirchenältester Peter Arndt berichtete über den Sachstand des Pilger-Radweges. Die offizielle Einweihung ist für Himmelfahrt, Donnerstag, 29. Mai, mit einem ökumenischen Gottesdienst in Strom vorgesehen. Das Kreuz für den Haltepunkt Altenesch liege fertig bei Abeking & Rasmussen, berichtete er. Es könne allerdings noch nicht auf dem vorgesehenen Platz bei Schreiers Huk errichtet werden, da dafür erst eine Entwidmung des Deiches erfolgen müsse. Ein entsprechender Bauantrag mit Lageplan wurde beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz in Brake eingereicht. Der Kirchenrat Altenesch hofft sehr, dass die Behörde zügig entscheidet, damit das Kreuz bis Himmelfahrt noch aufgestellt werden kann.

Bekannt gegeben wurde auch der Termin für die Konzert-Fahrradtour 2014. Sie soll am Sonntag, 29. Juni, stattfinden.

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