Sanierung kostet rund 118.000 Eurp "Alte Schule" in Hellwege wird saniert

Hellwege. Wenn die Kinder des Hellweger Spielkreises in der alten Schule ihren Bewegungsdrang ausleben, ist ein modrig-muffiger Geruch ihr ständiger Begleiter. Jetzt sollen die Feuchtigkeitsschäden in dem 97 Jahre alten Backsteingebäude mit großflächigen Sanierungsmaßnahmen beseitigt werden.
20.02.2010, 00:45
Lesedauer: 2 Min
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Von Lars Köppler

Hellwege. Wenn die Kinder des Hellweger Spielkreises in der alten Schule ihren Bewegungsdrang ausleben, ist ein modrig-muffiger Geruch ihr ständiger Begleiter. Jetzt sollen die Feuchtigkeitsschäden in dem 97 Jahre alten Backsteingebäude mit großflächigen Sanierungsmaßnahmen beseitigt werden. Das hat der Gemeinderat um Bürgermeister Wolfgang Harling auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Das Sanierungskonzept, das Architekt Peter Röndigs dem Gremium vorgelegt hat, umfasst Innen- und Außensanierungsmaßnahmen mit einem Volumen in Höhe von rund 118.000 Euro. Das uralte Gebäude, in dem Spielkreiskinder untergebracht sind, sei in die Jahre gekommen, sagte Röndigs in seiner Bestandsaufnahme. Vor allem die Außenwand des Eingangsbereiches an den Garderoben sowie die Außenwand der 'Igelgruppe' im Bereich der Küchenzeile seien von der Nässe gezeichnet. Zudem habe die Untersuchung eines Bremer Hygieneinstituts eine Belastung mit Schimmelpilzsporen ergeben.

'Es ist aus unserer Sicht vertretbar, dass die Kinder weiterhin im alten Schulgebäude bleiben. Aber die Feuchtigkeit muss unbedingt raus aus den Räumen', betonte Harling die Wichtigkeit und zügige Umsetzung des Projekts. Röndigs regte an, die Sanierung in mehreren Bauabschnitten auszuführen. So sollte mit den Außenarbeiten bereits zeitnah im Frühjahr gestartet werden. Hier müssen die Fugen im Außenmauerwerk saniert, Fallrohre an die Regenentwässerung angeschlossen und die Wege zum Eingang des Spielkreises und der anliegenden Wohnung verändert werden.

Kritischer gestalte sich da schon die Innensanierung, die nur in den Sommerferien angepackt werden könne. 'Vier Wochen reichen für die kompletten Arbeiten allerdings nicht aus', so Peter Röndigs. Insbesondere die Fußböden müssten herausgerissen, entsorgt und mit einer Wärmedämmung neu aufgebaut werden. In diesem Zusammenhang soll auch über den Einbau einer Fußbodenheizung nachgedacht werden. Dieses, so Röndigs weiter, bedürfe allerdings einer genauen Überprüfung und würde zusätzliche Kosten verursachen. Für den Fall, dass die Hellweger Kinder nach den Sommerferien nicht sofort an ihre Spielstätte zurückkehren können, hat Wolfgang Harling bereits einen Notfallplan ausgearbeitet. Das Heimathaus stünde dann als Ausweichquartier zur Verfügung. 'Allerdings sind Nutzungen für andere Zwecke dann erstmal nicht möglich', schränkt der Bürgermeister - auch mit Blick auf die geplanten Live-Übertragungen der Fußball-WM - ein. 'Aber das kriegen wir hin.'

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