Land fördert Umbau

Ampelkreuzung in Niederende

Um die unfallträchtige Einmündung der Kreisstraßen 8 und 9 in Niederende zu entschärfen, soll dort eine Kreuzung mit Ampel gebaut werden. Jetzt gab es grünes Licht für eine Förderung des Landes.
24.11.2019, 13:58
Lesedauer: 1 Min
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Ampelkreuzung in Niederende
Von Bernhard Komesker

Lilienthal/Schwanewede. Das Wirtschaftsministerium in Hannover hat, wie berichtet, die Zuschussliste für kommunale Straßenbauprojekte des kommenden Jahres veröffentlicht. Gleich zwei Vorhaben des Landkreises Osterholz werden damit möglich: der Ausbau des Abzweigs Niederende (K 8 / K 9), wo eine Ampel mit Verkehrsmengensteuerung installiert werden soll; und die Grunderneuerung des Radwegs im Verlauf der K 33 (Beckedorf – Löhnhorst).

Der CDU-Landtagsabgeordnete Axel Miesner wies darauf hin, dass der Landkreis mit einer Förderquote von jeweils 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bedacht werde. Für den Knotenpunkt in St. Jürgen bedeute dies eine Fördersumme von 259 000 Euro bei zuwendungsfähigen Kosten von 431 000 Euro. Insgesamt steht die Entschärfung des Unfallschwerpunkts inklusive Flächenkauf mit Gesamtkosten von 491 000 Euro in den Büchern des Wirtschaftsministeriums. Als die Kreisverwaltung im Oktober den Haushalt 2020 aufstellte, waren für die Kreuzung bereits Ausgaben von 430 000 Euro sowie Einnahmen von 240 000 Euro einkalkuliert worden.

Ohne Abzug anerkannt hat das Land unterdessen die 206 000 Euro, die für die Grunderneuerung des K 33-Radwegs benötigt werden. Es steuert laut Bauprogramm 124 000 Euro dazu bei. Der Entwurf zum Kreishaushalt 2020 sieht die Neubaukosten und einen etwas geringeren Zuschuss auch bereits vor.

Nach Angaben eines Ministeriumssprechers verteilt das Land nächstes Jahr insgesamt 75 Millionen Euro für den Bau kommunaler Straßen und Radwege; bei den meisten Vorhaben handelt es sich um die Fortsetzung laufender Bauarbeiten. Die Osterholzer Baustellen zählen zu den 81 Maßnahmen, die neu hinzukommen und auf die gut 19,1 Millionen Euro aus dem Fördertopf entfallen. Die Mittel stammen aus dem niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Es soll zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden beitragen.

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