Volleyball-Verbandsligist SC Weyhe steht in Wildeshausen auf komplett verlorenem Posten

Auf dem Boden der Tatsachen gelandet

Weyhe. Der Höhenflug des Aufsteigers in die Volleyball-Verbandsliga, SC Weyhe, ist beendet. Zu keiner Zeit konnte die junge Mannschaft an die Leistung des ersten Spieltages anknüpfen und musste sich mit 1:3 (16:25, 25:21, 19:25, 22:25) dem VfL Wildeshausen geschlagen geben. 'Wir haben nicht ins Spiel gefunden', so der verletzte Stephan Wolsdorf, der mitgereist war, um die Mannschaft zu unterstützen.
13.10.2010, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Philipp Mandel

Weyhe. Der Höhenflug des Aufsteigers in die Volleyball-Verbandsliga, SC Weyhe, ist beendet. Zu keiner Zeit konnte die junge Mannschaft an die Leistung des ersten Spieltages anknüpfen und musste sich mit 1:3 (16:25, 25:21, 19:25, 22:25) dem VfL Wildeshausen geschlagen geben. 'Wir haben nicht ins Spiel gefunden', so der verletzte Stephan Wolsdorf, der mitgereist war, um die Mannschaft zu unterstützen.

Dabei lief zunächst alles nach Plan. Alle weiteren angeschlagenen Spieler meldeten sich rechtzeitig fit, und so schöpfte Trainerin Britta Weiner aus dem Vollen. Doch schon nach den ersten Ballwechseln war klar, dass es sehr schwer werden würde. In allen Bereichen fehlten ein paar Prozent, was die routinierten Gastgeber zu einem klaren Vorsprung im ersten Satz nutzten. Auch Auszeiten und Spielerwechsel auf Seiten der Weyher brachten keine Änderung. Zu selten wurden Angriffsaktionen erfolgreich abgeschlossen.

Die jungen Weyher ließen sich vor allem von der beweglichen Feldabwehr des VfL beeindrucken und waren in dieser Disziplin nicht annähernd gleichwertig. Nur im zweiten Durchgang stimmte der Rhythmus. Über die Außenpositionen setzten sich Sven Meiser, Benjamin Brogsch und Thomas Räwel-Holz öfter in Szene. Ein kleiner Vorsprung wurde erspielt und bis zum Satzausgleich verteidigt.

Doch dann verfielen die Gäste wieder in den Trott des ersten Durchgangs. Der Beginn von Satz drei wurde total verschlafen, und dem Sechs-Punkte-Rückstand lief der SC bis zum Satzende hinterher. 'Es ist uns dieses Mal einfach nicht gelungen einen Rückstand aufzuholen', analysierte Weiner, 'es fehlte der Glauben und das nötige Feuer, um Wildeshausen zu gefährden'.

Nach weiteren Fehlern zerfiel die junge Mannschaft in ihre Einzelteile, jeder Akteur war mit sich selbst beschäftigt. Diese Schwäche nutzten die Wildeshauser clever aus und mussten nicht an die Leistungsgrenze gehen, um auch im vierten Satz immer auf Augenhöhe zu sein. Trotz einer 18:16-Führung war keine Ruhe im Spiel des Aufsteigers, und so zog der VfL vorbei und gewann verdient mit 3:1. 'Uns hat die nötige Durchschlagskraft im Angriff gefehlt und auch die Blockarbeit ließ zu wünschen übrig', sah Weiner einige Baustellen, die es in den nächsten Trainingseinheiten zu schließen gilt. 'Wir können besser spielen, das macht mir Mut für die kommenden Herausforderungen', blickt derweil Stephan Wolsdorf voraus.

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